Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
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Bücher von Joachim Köhler
Köhler, Joachim: Nietzsches letzter Traum. Roman

Karl Blessing Verlag, München 2000, ISBN 3896671448, Gebunden, 319 Seiten, 20,40 EUR
Weimar, August 1900. Der Philosoph Friedrich Nietzsche dämmert, gelähmt und mit scheinbar erloschenem Geist, seinem Ende entgegen. Noch einmal erwachen seine Gedanken, und erbittert erkennt er, dass seine Schwester Elisabeth nicht nur seine Philosophie hemmungslos vermarktet, sondern ihn als lebendes Inventarstück ihres Nietzsche-Archivs ... mehr lesen
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Köhler, Joachim: Der Letzte der Titanen. Richard Wagners Leben und Werk

Claassen Verlag, München 2001, ISBN 3546002733, Gebunden, 600 Seiten, 35,00 EUR
Joachim Köhler rückt den Komponisten ins Licht der neuesten Forschung, befreit ihn von historischen Missverständnissen und zeichnet das weithin unbekannte Lebensbild eines ebenso schöpferischen wie dämonischen Menschen, der zugleich als Dichter, Musiker und Philosoph Geschichte schrieb. ... mehr lesen
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Köhler, Joachim: Nietzsche.

Claassen Verlag, Hildesheim 2001, ISBN 354600275X, Gebunden, 175 Seiten, 12,00 EUR
Joachim Köhler beschäftigt sich mit Nietzsche seit über dreißig Jahren. 1989 veröffentlichte er die Nietzsche-Biografie Zarathustras Geheimnis, die wie seine anderen Bücher in zahlreiche Sprachen übersetzt wurde, 1996 erschien seine Monografie Friedrich Nietzsche und Cosima Wagner, in der er die Entstehung der Bayreuther ... mehr lesen
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Köhler, Joachim: Ich, Cosima. Roman

Claassen Verlag, Berlin 2006, ISBN 3546002741, Gebunden, 416 Seiten, 22,00 EUR
Villa Wahnfried, September 1923. Cosima Wagner lässt ihr Leben und seine vielfältigen Stationen Revue passieren. Cosima wächst als uneheliche und ungeliebte Tochter von Franz Liszt und der Gräfin d?Agoult in einer schäbigen Wohnung in Paris auf. Ihr Aschenputteldasein findet erst ein Ende, als die junge Frau mit dem Dirigenten ... mehr lesen
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Erhard Oeser: Das Reich des Mahdi
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Archiv: Bücherschauen
Krisen des modernen Ichs
26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief
Nerv für klare Worte
07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





