Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 10.25 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Jens Thiel

Jens Thiel, geboren 1966 in Lutherstadt Eisleben, studierte von 1991 bis 1997 Neuere und Neueste Geschichte sowie Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universität in Berlin und an der Universität Gent. Er wurde 2003 an der HUB mit einer Dissertation über Zwangsarbeit und Deportationen im Ersten Weltkrieg in Belgien promoviert. Von 2003 bis 2005 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Wissenschaftsgeschichte der HUB über Geisteswissenschaftler im Nationalsozialismus. Zwischen 1997 und 2003 sowie zwischen 2005 und 2010 freie und projektgebundene Mitarbeit u.a. für die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften. Seit Dezember 2010 ist Jens Thiel mit einem Forschungsprojekt zur Geschichte der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina - Nationale Akademie der Wissenschaften Halle (1878-1954) als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Wissenschaftsgeschichte der HUB tätig.

Bücher von Jens Thiel

Thiel, Jens: Menschenbassin Belgien. Anwerbung, Deportation und Zwangsarbeit im Ersten Weltkrieg (Dissertation)

Cover: Menschenbassin Belgien

Klartext Verlag, Essen 2007, ISBN 3898615634, Gebunden, 426 Seiten, 39,90 EUR

Deportation und Zwangsarbeit werden noch immer zuerst mit dem Zweiten Weltkrieg in Verbindung gebracht. Doch es gab sie bereits im Ersten Weltkrieg in den von Deutschland besetzten Gebieten und in Deutschland selbst. Aufsehen erregten vor allem die Deportationen aus Belgien, während die in den östlichen Besatzungsgebieten durchgeführten ... mehr lesen
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Thiel, Jens (Hrsg.): Ja-Sager oder Nein-Sager. Das Hamburger Streitgespräch deutscher Autoren aus Ost und West 1961

Cover: Ja-Sager oder Nein-Sager

Eulenspiegel Verlag, Berlin 2011, ISBN 3359025164, Kartoniert, 288 Seiten, 19,95 EUR

Sollen, ja dürfen Autoren die Politik ihres Staates bejahen? Müssen sie diese verneinen? Bereits die Vorgeschichte des Streitgesprächs, zu dem "Die Zeit" im April 1961 einlud, zeugt von Brisanz: Ein vom Deutschen P.E.N. Zentrum Ost und West 1960 geplantes Treffen gesamtdeutscher Autoren war vom Hamburger Polizeisenator verboten ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Ungesetzliche Liaison

25.05.2012: Die FAZ taucht mitgenommen aus Stefan Merrill Blocks Roman über seinen bipolaren Großvater auf und verliebt sich mit Peter Goldsworthys 15-jährigen Helden in eine Lateinlehrerin. Die SZ findet die erstaunlichsten Querverbindungen in Marcel Beyers Reisebeschreibungen, Gedichten und ornithologischen Recherchen. Und sie stellt fest: Wer heute über Plagiat und Urheberrecht reden will, muss Philipp Theisohn lesen. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen