Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Jens Sparschuh

Jens Sparschuh wurde 1955 in Karl-Marx-Stadt, dem heutigen Chemnitz geboren. Von 1973 bis 1978 studierte er Philosophie und Logik an der Universität von Leningrad (heutiges St. Petersburg). Die nächsten fünf Jahre war er als wissenschaftlicher Assistent an der Ost-Berliner Humboldt-Universität tätig. 1983 promovierte er dann mit einer Arbeit in seinem Spezialgebiet der Philosophie der Logik. Seitdem schreibt Sparschuh freiberuflich. Er erhielt das Anna-Seghers-Stipendium der Akademie der Künste, den Ernst-Reuter-Hörspielpreis und 1989 den Hörspielpreis der Kriegsblinden.

Bücher von Jens Sparschuh

Sparschuh, Jens: Lavaters Maske. Roman

Cover: Lavaters Maske

Kiepenheuer und Witsch Verlag, Köln 1999, ISBN 346202843X, gebunden, 265 Seiten, 19,43 EUR

In "Lavaters Maske" erzählt Jens Sparschuh die Geschichte eines Schriftstellers, der - auch für ihn selbst einigermaßen überraschend - an Lavater, den Freund-Feind Goethes und Begründer der Physiognomie gerät, bei seinen Recherchen über die Maskeraden des Lebens die aberwitzigsten Erfahrungen macht und dabei fast sein Gesicht verliert. ... mehr lesen
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Sparschuh, Jens: Stinkstiefel. (Ab 8 Jahre)

Cover: Stinkstiefel

Nagel und Kimche Verlag, Zürich 2000, ISBN 3312008980, Pappband, 104 Seiten, 10,12 EUR

Illustrationen von Manfred Bofinger. Felix Dinkhübel ist Schuhverkäufer aus Überzeugung. Ohne Zweifel ist er außerdem ein wenig weltfremd. Das nutzt nun Kevin aus. Der foppt ihn, wo er nur kann. Eines Tages lernt Herr Dinkhübel Kevins Schulkameradin Pia kennen. Er beginnt zu ahnen,dass es noch ein Leben neben den Schuhen gibt. Und dass sich auch ... mehr lesen
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Sparschuh, Jens: Eins zu Eins. Roman

Cover: Eins zu Eins

Kiepenheuer und Witsch Verlag, Köln 2003, ISBN 3462032143, Gebunden, 432 Seiten, 22,90 EUR

Am Anfang steht der "Fall Wenzel": Der schweigsame Mitarbeiter von andersWandern, einer Berliner Firma für Wanderkarten, ist von einem Tag auf den anderen verschwunden. Olaf Gruber, Ich-Erzähler und Arbeitskollege, erhält den Auftrag, Wenzel aufzuspüren. Mit einigen dürftigen Anhaltspunkten, vor allem einer DDR-Karte ... mehr lesen
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Sparschuh, Jens: Waldwärts. Eine Reiseroman von A bis Z erlogen

Cover: Waldwärts

Edition Büchergilde, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3936428344, Gebunden, 132 Seiten, 18,00 EUR

Mit Illustrationen von Kay Voigtmann. Kann man eine Geschichte erzählen mit Wörtern, die alle mit dem gleichen Buchstaben des Alphabets beginnen? Jens Sparschuh schafft das, und zwar 26 Mal, von A bis Z. ... mehr lesen
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Sparschuh, Jens: Schwarze Dame. Roman

Cover: Schwarze Dame

Kiepenheuer und Witsch Verlag, Köln 2007, ISBN 346203913X, Gebunden, 342 Seiten, 18,90 EUR

Das Leben von Alexander, einem freiberuflichen Rundfunkautor, läuft aus dem Ruder, und das liegt vor allem an Jelena, seiner Zufallsbekanntschaft von der Schönhauser Allee: Die schöne Russin vertreibt die Einsamkeit aus seinem Leben und erobert sein Herz, ohne dass er das gleich merken würde. Und das, was sie ihm von ihrem ... mehr lesen
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Sparschuh, Jens: Morgens früh um sechs... Die Geschichte von der kleinen Hexe und dem dicken Heinz (Ab 3 Jahre)

Cover: Morgens früh um sechs..

Hinstorff Verlag, Rostock 2009, ISBN 3356013270, Gebunden, 24 Seiten, 14,90 EUR

Mit Illustrationen von Julia Neuhaus. Die Geschichte von der beflissenen hauswirtschaftenden Dame zählt zu den bekanntesten, zurecht unverwüstlichen Kindertexten Deutschlands, gehört seit Generationen zum literarischen Kanon. Wer jedoch ist der dicke Heinz, der pünktlich um halb eins unübersehbar die Bildfläche betritt, ... mehr lesen
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Sparschuh, Jens: Im Kasten. Roman

Cover: Im Kasten

Kiepenheuer und Witsch Verlag, Köln 2012, ISBN 3462044176, Gebunden, 304 Seiten, 18,99 EUR

Ordnung und spätes Leid Jens Sparschuhs tragischer Held kommt völlig durcheinander. Hannes Felix ist seine Frau los: Monika kann sein sprödes Verhalten nicht mehr ertragen und packt ihren Koffer leider völlig falsch. Sein Versuch, Ordnung in den wüsten Kofferinhalt zu bringen, gibt ihr den Rest und ihm die Gelegenheit, seine Vision von der optimalen ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen