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Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Jens Hacke

Jens Hacke ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Lehrbereich "Theorie der Politik" an der Humboldt-Universität Berlin.

Bücher von Jens Hacke

Jens Hacke: Die Bundesrepublik als Idee. Zur Legitimationsbedürftigkeit politischer Ordnung

Bestellen bei buecher.deCover:

Hamburger Edition, Hamburg 2009, ISBN 9783868542141, Gebunden, 129 Seiten, 12,00 EUR

Lange herrschte die Überzeugung vor, dass sich die Erfolgs- und Identitätsgeschichte der Bundesrepublik Deutschland wesentlich einer prosperierenden Ökonomie verdankte und dass der westdeutsche Teilstaat im Schatten des Eisernen Vorhangs zum Profiteur des Kalten Krieges wurde, ohne eine "geistige Vorstellung" seiner selbst zu ... mehr lesen

Jens Hacke: Philosophie der Bürgerlichkeit. Die liberalkonservative Begründung der Bundesrepublik

Bestellen bei buecher.deCover:

Vandenhoeck und Ruprecht Verlag, Göttingen 2006, ISBN 9783525368428, Gebunden, 323 Seiten, 39,90 EUR

Die Ideengeschichte der Bundesrepublik besitzt eine nachträgliche intellektuelle Begründung. Sie ist sichtbar in einer bürgerlichen Haltung, die sich mit dem westdeutschen Staat in seinen Grundsätzen identifizierte. Philosophisch wurde diese Position vor allem von einem Kreis um den Sozialphilosophen Joachim Ritter formuliert, zu dem Hermann Lübbe, ... mehr lesen

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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Endreimstimmung

30.10.2014: Nichts Geringeres als die Geburt der Moderne erlebt die SZ in Robert Warshows Essayband "Die unmittelbare Erfahrung". Außerdem gibt sie sich dem Groove von Marcel Beyers Lyrik hin. Die FAZ liest Alain Felkels Geschichte der Bekämpfung der Seeräuberei und wittert einen Stoff fürs Fernsehen. Und der Zeit begegnet mit Michael Zantovskys Biografie von Václav Havel eines der seltenen wahren Märchen. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Flucht nach innen

06.10.2014: Eduardo Halfon erweist sich als der Woody Allen Guatemalas. Nino Harataschwili führt durch hundert Jahre georgischer Geschichte. Scholastique Mukasonga erinnert an den Völkermord in Ruanda. Brendan Simms erzählt Europa als Beziehungsgeschichte zwischen Nachbarn. Ulrich Raulff blickt auf die Intellektuellenszene der siebziger Jahre zurück. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Oktober. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Du richtest den Kopf hoch

27.10.2014: Wer erinnert sich noch an Uwe Greßmann, in dessen Versen die Straßenbahnen Geige spielten und "die Firma" Irma hieß? Der 1969 im Alter von 36 Jahren verstorbene Dichter galt in der DDR als Sonderling; im Westen, wo man damals auf "Ermittlungen" und "neue Schlichtheit" setzte, blieb er nahezu unbekannt. Mehr lesen

Jedes Wort ein Diversant

08.09.2014: In Marcel Beyers neuem Gedichtband "Graphit", in dem vielfach Fotos Auslöser gewesen sein dürften, hört man immer wieder einzelne Stimmen im Thomas Klingschen Sinne heraus. Das Rheinland natürlich: flück flück flück. Eine Hommage. Mehr lesen

Aus dem Wortkontinuum

26.08.2014: In jedem Gedicht die ganze Welt. Ein paar Ausschnitte aus den Frühjahrsgedichten 2014. Zusammengestellt Mehr lesen