Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Jean de La Fontaine

Jean de La Fontaine (1621-1695) gilt als "roi des vers" (König der Verse). Seine Fabeln haben ihn nicht nur in Frankreich, sondern weltweit unsterblich gemacht. Die alten Meister zum Vorbild nehmend, ließ er sich vor allem von den Texten Äsops und Phädrus' inspirieren und schuf seine ersten sechs Fabelbände 1668. Die weiteren sechs folgten in den Jahren 1678 und 1693. Während die ersten Bände der klassischen Fabeltradition verhaftet sind und sich durch eine pointierte Handlung mit einer moralischen Aussage auszeichnen, tritt bei den späteren Bänden die Zeitkritik stärker in den Vordergrund. 1683 wurde La Fontaine zum Mitglied der "Academie Francaises". Paul Valéry nannte ihn den "fabuliste par excellence".

Bücher von Jean de La Fontaine

Fontaine, Jean de La: Jean de La Fontaine: Fabeln. Illustrierte Gesamtausgabe. (Ab 10 Jahre)

Cover: Jean de La Fontaine: Fabeln

C. Bertelsmann Verlag, München 2001, ISBN 3570126420, Gebunden, 543 Seiten, 39,88 EUR

Mit Illustrationen von Adolf Born. Aus dem Französischen von Ernst Dohm. Wer kennt sie nicht, die Fabel vom Raben und dem Fuchs, der hinterhältig dem Vogel schmeichelt und sich so den Käse verdient? Die Tatsache, dass dieser Text weit über 300 Jahre alt ist, schmälert weder seine Aktualität noch seinen sprachlichen Reiz. Die hier verwendete Fassung ... mehr lesen
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Fontaine, Jean de La: Fabeln. 1 CD, 72 Minuten

Cover: Fabeln

Noa-Noa Hörbuchedition, München 2002, ISBN 3932929160, CD, 20,00 EUR

Ausgewählt und gelesen von Achim Höppner. La Fontaines Fabeln handeln von Habgier und Eitelkeit, Kriechertum und Heuchelei, von Liebe und Freundschaft, Einsamkeit und Tod. "La Fontaines Kunst besteht darin, die bestürzenden Wahrheiten, die Nietzsche mit pathetischer Eloquenz verkündet, leicht und spielerisch zu formulieren." (Andre ... mehr lesen
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Fontaine, Jean de La: Weitere Fabeln. 1 CD, 72 Minuten

Cover: Weitere Fabeln

Noa-Noa Hörbuchedition, München 2002, ISBN 3932929314, CD, 20,00 EUR

Ausgewählt und gelesen von Achim Höppner. Die Fabeln sind das Hauptwerk Jean de La Fontaines (1621-1695). In ihnen stellt er hellsichtig und kritisch - daher verhüllt - die Ereignisse der Zeit aus der oppositionellen Sicht seines adeligen Publikums dar. Dabei verwandelt er die von Äsop, Phaedrus u.a. bekannten Vorlagen zu lyrischen ... mehr lesen
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Fontaine, Jean de La: Fabeln. 2 Cds. (Ab 6 Jahre)

Cover: Fabeln

Random House Audio, München 2002, ISBN 3898304019, CD, 15,00 EUR

Gesprochen von Hans Piesbergen. Wer kennt nicht die Fabel vom Raben und dem Fuchs, der hinterhältig dem Vogel schmeichelt und sich so den Käse verdient? Die Tatsache, dass dieser Text weit über 300 Jahre alt ist, schmälert weder seine Aktualität noch seinen sprachlichen Reiz. Sittenbilder, mal leicht, mal ernst, politische Betrachtungen, ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen