Perlentaucher - Das Kulturmagazin

| Folgen Sie uns auf Twitter | Folgen Sie uns auf Facebook | Anmelden | Mobil | RSS | Newsletter

zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

James Wilson

James Wilson, geboren 1948. Studierte Geschichte in Oxford und lebt mit seiner Familie in Bristol. James Wilson beschäftigt sich seit über fünfundzwanzig Jahren mit der Kultur nordamerikanischer Indianerstämme. Er verfasste zahlreiche Bücher und Reportagen, gestaltete Beiträge für Radio und Fernsehen, u.a. die preisgekrönte zweiteilige Timewatch Dokumentation "Savagery and the American Indian" für BBC2. Wilson setzt sich aktiv für die Rechte der Minderheiten ein.

Bücher von James Wilson

Wilson, James: Und die Erde wird weinen. Die Indianer Nordamerikas - ihre Geschichte, ihre Spiritualität, ihr Überlebenskampf

Cover: Und die Erde wird weinen

Deuticke Verlag, Wien - München 1999, ISBN 3216304361, Gebunden, 588 Seiten, 34,77 EUR

Aus dem Englischen von Ulrich Enderwitz und Rüdiger Hentschel. Die Entdeckung und Eroberung Amerikas durch die Europäer war eines der einschneidensten Ereignisse in der Geschichte des Kontinents. Millionen von Menschen kamen ums Leben, viele Kulturen wurden ausgerottet; innerhalb von nur vier Jahrhunderten verringerte sich die Bevölkerung von geschätzten ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

Wilson, James: Der Schatten des Malers. Roman

Cover: Der Schatten des Malers

Insel Verlag, Frankfurt am Main 2002, ISBN 3458171282, Gebunden, 512 Seiten, 24,90 EUR

Aus dem Englischen von Rita Seuss und Thomas Wollermann. London in der Mitte des 19. Jahrhunderts: Der wenig erfolgreiche Maler Walter Hartright erhält den Auftrag, eine Biographie über seinen berühmten, ein paar Jahre zuvor verstorbenen Kollegen William Turner zu schreiben. Der junge Mann nimmt den Auftrag an und beginnt zusammen mit ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

Wilson, James: Der Bastard. Roman

Cover: Der Bastard

Insel Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 345817236X, Gebunden, 524 Seiten, 24,90 EUR

Aus dem Englischen von Rita Seuß und Thomas Wollermann. Als Ned Gudgeon mit schwerem Kopf in einer Gefängniszelle erwacht, hat er die vergangenen zwei Jahre seines Lebens fast vergessen und weiß auch nicht, warum er eingesperrt wurde. Unsichtbare Kerkermeister versorgen ihn mit dem Nötigsten; der einzige Luxus, so scheint es, ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

Mailen | Drucken | Merkzettel | Empfehlen auf Facebook | Twittern |

Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
Mehr lesen

Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen