Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 25.05.2012, 14.00 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

James Madison

James Madison, 1751 in Virginia geboren, war einer der amerikanischen Gründerväter und vierter Präsident der USA. Er war federführender Autor der Verfassung und der Federalist Papers, dem noch immer einflussreichsten Kommentar zu ihr. Zudem war er maßgeblich dafür verantwortlich, die Bill of Rights als die ersten zehn Zusätze in die Verfassung aufzunehmen. Er war Gegner einer starken Zentralregierung und schlug sich im Streit mit dessen Verfechter Alexander Hamilton auf die Seite dessen Rivalen Thomas Jefferson, mit dem er die Republican Party gründete, aus der die heutige Demokratische Partei hervor gegangen ist. Als Präsident von 1809 bis 1817 führte er die USA in den Krieg gegen Großbritannien. James Madison starb 1836 auf seiner Tabakplantage Montpellier in Virginia.

Bücher von James Madison

Hamilton, Alexander / Jay, John / Madison, James: Die Federalist Papers. Vollständige Ausgabe

Cover: Die Federalist Papers

C. H. Beck Verlag, München 2007, ISBN 3406547540, Paperback, 583 Seiten, 19,90 EUR

Herausgegeben und übersetzt von Barbara Zehnpfennig. Die Federalist Papers gehören zu den bedeutendsten Texten der modernen westlichen Demokratie. Die fünfundachtzig Artikel, welche 1787/88 erschienen und die zur Abstimmung anstehende amerikanische Verfassung verteidigten, diskutieren die Fundamente repräsentativer Demokratie und ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Ungesetzliche Liaison

25.05.2012: Die FAZ taucht mitgenommen aus Stefan Merrill Blocks Roman über seinen bipolaren Großvater auf und verliebt sich mit Peter Goldsworthys 15-jährigen Helden in eine Lateinlehrerin. Die SZ findet die erstaunlichsten Querverbindungen in Marcel Beyers Reisebeschreibungen, Gedichten und ornithologischen Recherchen. Und sie stellt fest: Wer heute über Plagiat und Urheberrecht reden will, muss Philipp Theisohn lesen. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen