Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 24.05.2012, 14.09 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

James Joyce

James Joyce, 1882 in Dublin geboren, sollte Priester werden, besuchte deshalb mehrere jesuitische Schulen und studierte am katholischen University College Dublin Philosophie und Sprachen. In Paris studierte er anschließend Medizin und Naturwissenschaften, wobei er sich bereits intensiv mit der Literatur des Symbolismus und Realismus beschäftigte.Zurückgekehrt nach Dublin, arbeitete er als Privatlehrer und heiratete 1904 Nora Barnacle. Danach verließ er Irland für immer, lebte in Triest, Paris und Zürich und verdiente seinen Lebensunterhalt mit Tätigkeiten als Journalist und Sprachlehrer an Berlitz-Schulen. Seine literarische Werke beeinflussten mageblich die moderne Weltliteratur . Joyces berühmtestes Werk ist der Roman "Ulysses", "Finnegans Wake" gilt als eines der kompliziertesten literarischen Werke des 20. Jahrhunderts. Er starb, nahezu erblindet, 1941 in Zürich.

Bücher von James Joyce

Joyce, James / Paladino, Mimmo: Ulysses. Texte und Bilder

Cover: Ulysses

Insel Verlag, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3458192557, Kartoniert, 64 Seiten, 11,80 EUR

Mit einem Nachwort von Bernd Küster. Schon 1984 schuf Mimmo Paladino vier großformatige Linolschnitte zu Ulysses von James Joyce. Zehn Jahre später hatte der 1948 in Paduli/Italien geborene Künstler erneut die Möglichkeit, sich diesem "Welt-Alltag einer Epoche" (Hermann Broch) zu widmen: Es entstanden 18 Radierungen, deren ... mehr lesen
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Joyce, James: Ulysses. Roman

Cover: Ulysses

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2004, ISBN 351845594X, Kartoniert, 1100 Seiten, 50,00 EUR

Aus dem Englischen von Hans Wollschläger. Herausgegeben und kommentiert von Dirk Vanderbeke, Dirk Schultze u.a.. Der 16. Juni 1904 war ein ganz gewöhnlicher Tag, und dennoch ist er in die Geschichte der Weltliteratur eingegangen. An diesem Tag von acht Uhr früh bis drei Uhr morgens erlebt Leopold Bloom die Großstadt Dublin, und ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Faktenhuber

24.05.2012: Aichinger hören, empfiehlt die Zeit. Bei Felicitas Hoppe hält sie sich die Ohren zu: Das klappert. Die SZ stellt eine Alkibiades-Biografie vor. Die NZZ sucht mit Adorno den Konvergenzpunkt von Philosophie und Soziologie. Gründliche Ermittlung bescheinigt die FR dem Reporterteam Koldehoff/Timm im Kunstfälscherprozess Beltracchi. Die FAZ zieht höchste finanzpolitische Autorität heran, um Thilo Sarrazin Unfug vorzuwerfen. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen