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Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Jakob Arjouni

Jakob Arjouni, geboren 1964 in Frankfurt/Main, arbeitete nach einem abgebrochenen Studium als Kellner, Badeanzug- und Erdnussverkäufer. Mit zweiundzwanzig kam er nach Berlin auf eine Schauspielschule. Schnell abgebrochen. Studium an der Freien Universität. Noch schneller. Umzug nach Paris und wieder zurück nach Berlin. Arjouni hat zahlreiche Romane und Theaterstücke verfasst. Für "Ein Mann, ein Mord" wurde Jakob Arjouni 1992 mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet. "Happy Birthday, Türke!" wurde von Doris Dörrie verfilmt.

Bücher von Jakob Arjouni

Jakob Arjouni: Bruder Kemal. Ein Kayankaya-Roman

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Diogenes Verlag, Zürich 2012, ISBN 9783257068290, Gebunden, 240 Seiten, 19,90 EUR

Der Frankfurter Privatdetektiv Kayankaya ist zurück: älter, entspannter, cooler und sogar in festen Händen. Ein Mädchen verschwindet, und Kayankaya soll während der Frankfurter Buchmesse einen marokkanischen Schriftsteller beschützen. Zwei scheinbar einfache Fälle, doch zusammen führen sie zu Mord, Vergewaltigung, Entführung. Und Kayankaya ... mehr lesen

Jakob Arjouni: Cherryman jagt Mr. White. Roman

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Diogenes Verlag, Zürich 2011, ISBN 9783257067552, Gebunden, 168 Seiten, 19,90 EUR

Achtzehn Jahre, Ostdeutscher, arbeitslos, Nazimitläufer der Stoff, aus dem ein deutscher Held ist? Wie viel Gewalt erlaubt die Notwehr? Und wie schmutzig darf man sich die Hände machen beim Griff nach dem Glück?... mehr lesen

Jakob Arjouni: Der heilige Eddy. Roman

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Diogenes Verlag, Zürich 2009, ISBN 9783257066852, Gebunden, 245 Seiten, 18,90 EUR

'Der heilige Eddy' handelt vom mysteriösen Verschwinden eines Berliner Großunternehmers und High-Society-Stars, von Klatschjournalisten, einer Stadt außer Rand und Band, einem Volkshelden wider Willen - und vom wunderbarsten Duft der Welt.... mehr lesen

Jakob Arjouni: Chez Max. Roman

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Diogenes Verlag, Zürich 2006, ISBN 9783257065367, Gebunden, 222 Seiten, 18,90 EUR

Wir befinden uns im Jahr 2064. Die Welt ist durch einen Zaun geteilt: hier Fortschritt und Demokratie, dort Rückschritt, Diktatur und religiöser Fanatismus. Doch das Wohlstandsreich will verteidigt sein, Prävention ist angesagt wie noch nie. Dies ist die Aufgabe der beiden Ashcroft-Männer Max Schwarzwald und Chen Wu, Partner ... mehr lesen

Jakob Arjouni: Hausaufgaben. Roman

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Diogenes Verlag, Zürich 2004, ISBN 9783257064421, Gebunden, 192 Seiten, 17,90 EUR

Deutschlehrer Joachim Linde weiß, dass es mit seiner Familie, mit seinem Leben an und für sich, nicht zum Besten steht. Dass er jetzt sein "peinlichstes" Privatleben vor den Kollegen ausbreiten muss, geht ihm schon gewaltig gegen den Strich. Aber es scheint die einzige Möglichkeit zu sein, seine Haut zu retten. Linde ist fest entschlossen, ... mehr lesen

Jakob Arjouni: Idioten. Fünf Märchen

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Diogenes Verlag, Zürich 2002, ISBN 9783257063332, Gebunden, 153 Seiten, 14,90 EUR

Fünf moderne Märchen über Menschen, die sich mehr in ihren Bildern vom Leben als im Leben aufhalten, die den unberechenbaren Folgen eines Erkenntnisgewinns die gewohnte Beschränktheit vorziehen, die sich lieber blind den Kopf einrennen, als einen Blick auf sich selber zu wagen - Menschen also wie Sie und ich. Davon erzählt Arjouni ... mehr lesen

Jakob Arjouni: Kismet. Ein Kayankaya- Roman

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Diogenes Verlag, Zürich 2001, ISBN 9783257062632, Gebunden, 288 Seiten, 20,35 EUR

Eigentlich wollen Kayankaya und Slibulsky dem Gastwirt Romario nur helfen, zwei Schutzgelderpresser zu vertreiben. Doch dann liegen auf einmal zwei merkwürdig weiß gepuderte Leichen in Romarios Restaurant. Die Toten lassen Kayankaya keine Ruhe, und er macht sich auf die Suche nach ihrer Identität ? bis er selbst gesucht wird. Von einer Mafia, von ... mehr lesen

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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Endreimstimmung

30.10.2014: Nichts Geringeres als die Geburt der Moderne erlebt die SZ in Robert Warshows Essayband "Die unmittelbare Erfahrung". Außerdem gibt sie sich dem Groove von Marcel Beyers Lyrik hin. Die FAZ liest Alain Felkels Geschichte der Bekämpfung der Seeräuberei und wittert einen Stoff fürs Fernsehen. Und der Zeit begegnet mit Michael Zantovskys Biografie von Václav Havel eines der seltenen wahren Märchen. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Flucht nach innen

06.10.2014: Eduardo Halfon erweist sich als der Woody Allen Guatemalas. Nino Harataschwili führt durch hundert Jahre georgischer Geschichte. Scholastique Mukasonga erinnert an den Völkermord in Ruanda. Brendan Simms erzählt Europa als Beziehungsgeschichte zwischen Nachbarn. Ulrich Raulff blickt auf die Intellektuellenszene der siebziger Jahre zurück. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Oktober. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Du richtest den Kopf hoch

27.10.2014: Wer erinnert sich noch an Uwe Greßmann, in dessen Versen die Straßenbahnen Geige spielten und "die Firma" Irma hieß? Der 1969 im Alter von 36 Jahren verstorbene Dichter galt in der DDR als Sonderling; im Westen, wo man damals auf "Ermittlungen" und "neue Schlichtheit" setzte, blieb er nahezu unbekannt. Mehr lesen

Jedes Wort ein Diversant

08.09.2014: In Marcel Beyers neuem Gedichtband "Graphit", in dem vielfach Fotos Auslöser gewesen sein dürften, hört man immer wieder einzelne Stimmen im Thomas Klingschen Sinne heraus. Das Rheinland natürlich: flück flück flück. Eine Hommage. Mehr lesen

Aus dem Wortkontinuum

26.08.2014: In jedem Gedicht die ganze Welt. Ein paar Ausschnitte aus den Frühjahrsgedichten 2014. Zusammengestellt Mehr lesen