Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
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Bücher von Jacques Ranciere
Ranciere, Jacques: Das Unvernehmen. Politik und Philosophie

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2002, ISBN 3518291882, Taschenbuch, 149 Seiten, 10,00 EUR
Aus dem Französischen von Richard Steurer. Jacques Rancieres "Das Unvernehmen" war ein Paukenschlag in der philosophischen Landschaft Frankreichs. Bei seinem Erscheinen wurde es gleich als Manifest und Neubestimmung der politischen Philosophie wahrgenommen. Rancieres Resituierung einer kritischen Gesellschaftstheorie setzt mit einer Kritik der ... mehr lesen
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Ranciere, Jacques: Der emanzipierte Zuschauer.

Passagen-Verlag, Wien 2010, ISBN 3851659082, Kartoniert, 156 Seiten, 19,90 EUR
Aus dem Französischen von Richard Steurer. In seinem neuen Buch versucht Jacques Ranciere die Frage zu beantworten, was unter politischer Kunst oder Politik der Kunst zu verstehen ist. "Wer sieht, versteht nicht zu sehen": Dieses Vorurteil zieht sich quer durch unsere Geschichte, von Platons Höhle bis zur Anklage der Gesellschaft ... mehr lesen
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Ranciere, Jacques: Moments politiques. Interventionen 1977-2009

Diaphanes Verlag, Zürich 2011, ISBN 3037341467, Kartoniert, 224 Seiten, 24,90 EUR
Aus dem Französichen von Ellen Antheil und Richard Steurer. Über einen Zeitraum von mehr als zwanzig Jahren erstrecken sich die Beiträge des vorliegenden Bandes mit Interventionen Jacques Rancieres. Ereignisse unterschiedlicher Wichtigkeit und Tragweite der Irakkonflikt, die französischen Einwanderungsgesetze, die Kopftuchdebatte ... mehr lesen
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Ranciere, Jacques: Und das Kino geht weiter. Schriften zum Film

August Verlag, Berlin 2012, ISBN 3941360191, Broschiert, 224 Seiten, 14,80 EUR
Aus dem Französischen von Julian Radlmaier. Herausgegeben von Sulgi Lie und Julian Radlmaier. Der Band versammelt Aufsätze, die Jacques Rancière seit Mitte der 90er Jahre für die französischen Filmzeitschriften Cahiers du Cinéma und Trafic geschrieben hat. In Auseinandersetzung mit zeitgenössischen Regisseuren wie Abbas Kiarostami, ... mehr lesen
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Peter Nadas: Parallelgeschichten
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Archiv: Bücherschauen
Streng nach Märchenlogik
22.05.2012: Heute ist Thilo Sarrazins Buch "Europa braucht den Euro nicht" erschienen. FR und taz warnen: widerlich, nationalistisch, gefährlich! Die SZ ignoriert Sarrazin und beugt sich schaudernd über Marc Hansmanns Geschichte des deutschen Schuldenstaats. Die FAZ interessiert sich mit Franzobel mehr dafür, was die Männer so treiben, wenn die Frauen im Badezimmer sind. Die NZZ lässt sich von Maria Sonia Cristoff erzählen, was Menschen mit Tieren machen (Leseprobe). Mehr lesen
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Nerv für klare Worte
07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





