Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Ivan Nagel

Ivan Nagel wurde 1931 in Budapest geboren. Er studierte in Zürich und Frankfurt am Main, arbeitete als Kritiker und Dramaturg in München, leitete von 1972 bis 1979 das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg, lebte von 1981 bis 1983 in New York, begründete das "Theater der Welt", war Chef des Stuttgarter Schauspiels und lehrt seit 1988 als Professor für Ästhetik und darstellende Kunst in Berlin. Zahlreiche Veröffentlichungen, darunter: "Autonomie und Gnade. Über Mozarts Opern" (1985), "Gedankengänge als Lebensläufe. Versuche über das 18. Jahrhundert" (1987). "Kortner Zadek Stein" (1989), "Der Künstler als Kuppler - Goyas nackte und bekleidete Maja" (1997). 2005 wurde Ivan Nagel mit dem Heinrich-Mann-Preis ausgezeichnet.

Bücher von Ivan Nagel

Nagel, Ivan: Schuld und Unschuld. Erinnern und Vergessen

Cover: Schuld und Unschuld

Hörbuch Hamburg, Hamburg 1999, ISBN 3934120059, CD, 0 Seiten, 16,36 EUR

1 CD, 61 Minuten Hörzeit. Zwei Reden zur Eröffnung der Ausstellung "Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944". Gehalten in Hamburg am 31. Mai 1999. von Ivan Nagel und Jan Philipp Reemtsma. ... mehr lesen
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Nagel, Ivan: Streitschriften. Politik - Kulturpolitik - Theaterpolitik. 1957-2001

Cover: Streitschriften

Siedler Verlag, Berlin 2001, ISBN 3886807312, Gebunden, 224 Seiten, 20,40 EUR

In diesen Band hat Ivan Nagel jene Reden, Aufrufe und Gutachten aufgenommen, die ihn weit über seinen Beruf als Theaterintendant bekannt machten. Die Anlässe waren unterschiedlich: der Aufstand in Ungarn 1956; die deutsche Kultur- und Theaterrevolte um 1969; das Erlahmen vieler der besten Impulse in den anderthalb Jahrzehnten von 1974 bis ... mehr lesen
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Nagel, Ivan: Das Falschwörterbuch. Krieg und Lüge am Jahrhundertbeginn

Cover: Das Falschwörterbuch

Berliner Taschenbuch Verlag (BTV), Berlin 2004, ISBN 3833301058, Taschenbuch, 139 Seiten, 7,90 EUR

"Jeder Krieg fängt, bevor er anfängt, mit Lügen an", beginnt Ivan Nagel seine Streitschrift zum Falschwörterbuch des Irakkrieges. Doch diese Falschwörter gibt es nicht nur im Krieg, sondern zum Beispiel auch bei den viel diskutierten Sozialreformen, wie Ivan Nagel in seinen Essays und Reden zeigt. ... mehr lesen
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Nagel, Ivan: Drama und Theater. Von Shakespeare bis Jelinek

Cover: Drama und Theater

Carl Hanser Verlag, München 2006, ISBN 3446207244, Gebunden, 199 Seiten, 17,90 EUR

Dieses Buch könnte helfen, die ins Rutschen geratenen Bretter, die noch immer die Welt bedeuten, wieder zu befestigen. Ivan Nagel war Theaterkritiker, Dramaturg, Intendant und Professor für Ästhetik und Geschichte der Darstellenden Künste und hat nun seine Analysen und Ansichten zu Drama und Theater gesammelt. An Stückanalysen ... mehr lesen
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Nagel, Ivan: Gemälde und Drama. Giotto, Masaccio, Leonardo

Cover: Gemälde und Drama

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2009, ISBN 3518421263, Gebunden, 350 Seiten, 48,80 EUR

Über Jahrhunderte, von 1300 bis 1800, war die Leitgattung der europäischen Malerei das Historiengemälde. Götter, Helden, Menschen aus heidnischer, jüdischer, christlicher Sage wurden ins Bild geholt. Ivan Nagel zeigt den Aufstieg des neuen Historienbildes von 1300 bis 1500. In einem weit verbreiteten Vorurteil sah man Giottos, ... mehr lesen
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Nagel, Ivan: Schriften zum Drama.

Cover: Schriften zum Drama

Suhrkamp Verlag, Berlin 2011, ISBN 3518422170, Gebunden, 318 Seiten, 24,90 EUR

Regisseure, Autoren, Schauspieler. "Wie diese drei miteinander auskommen: die Beziehung zwischen Autor, Regisseur, Schauspieler ist unvermeidlich eine Frage auch der Theorie, nicht nur der herstellenden Praxis", so Ivan Nagel. Große Aufführungen erweisen sich oft als die tiefsten und überraschendsten Deutungen berühmter "klassischer" ... mehr lesen
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Nagel, Ivan: Schriften zur Kunst. Goya - Dannecker

Cover: Schriften zur Kunst

Suhrkamp Verlag, Berlin 2011, ISBN 351842193X, Kartoniert, 176 Seiten, 24,90 EUR

Zu den berühmtesten, aber auch rätselhaftesten Werken der Malerei gehören Goyas Maja-Bilder, die Nackte und die Bekleidete Maja, die heute im Prado nebeneinander hängen. Ursprünglich hingen sie im Geheimkabinett von Carlos' IV. Günstling und Minister Godoy zur Ergötzung seiner Freunde. Bis ins Jahr 1900 blieb die ... mehr lesen
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Nagel, Ivan: Schriften zum Theater.

Cover: Schriften zum Theater

Suhrkamp Verlag, Berlin 2011, ISBN 3518422677, Gebunden, 250 Seiten, 17,90 EUR

Ivan Nagel ist dem Theater seit vielen Jahren aufs engste verbunden, als Intendant, Dramaturg, Festspielleiter, Kritiker - in den "Schriften zum Theater", die den "Schriften zum Drama" folgen und diese ergänzen, sind seine Texte über einzelne Gestalter und Spieler der Bühne und über die Chancen und Probleme des deutschen Theaters ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen