Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 25.05.2012, 14.00 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Ichiyo Higuchi

Higuchi Ichiyo, ihr eigentlicher Name ist Higuchi Natsuko, wurde 1872 in Tokio geboren. Sie ist eine japanische Dichterin und eine Romanschriftstellerin aus der Meiji-Zeit und vor allem durch ihre Erzählungen Takekurabe ("Höhenvergleich") und Nigori-e ("Trübe Wasser") bekannt geworden. Sie starb 1896 in Tokio, mit 24 Jahren, an Tuberkulose.

Bücher von Ichiyo Higuchi

Higuchi, Ichiyo: In finsterer Nacht. Und andere Erzählungen

Cover: In finsterer Nacht

Iudicium Verlag, München 2007, ISBN 3891291965, Kartoniert, 99 Seiten, 9,80 EUR

Aus dem Japanischen und mit einem Nachwort von Michael Stein. Obwohl wir heute Japan längst als verwestlichte Industrienation wahrnehmen und es nicht länger mit Kirschblüten-Mondschein-Exotik verklären, die ohnehin nur das Produkt einer romantisierenden westlichen Rezeption war, hat doch dieses Japan in den vergangenen 150 Jahren ... mehr lesen
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Higuchi, Ichiyo: Mond überm Dachfirst. Erzählungen

Cover: Mond überm Dachfirst

Manesse Verlag, Zürich 2008, ISBN 3717521624, Gebunden, 320 Seiten, 19,90 EUR

Verliebte, Verzweifelte und Verrückte bevölkern die Seelenlandschaft Tokios am Ende des 19. Jahrhunderts. Es ist die Liebe, die das Leben von Higuchis Protagonistinnen bestimmt. Sie vermag sie glücklich zu machen oder alles aufs Dramatischste zu verändern: Nur langsam enthüllt sich dem Beobachter das Geheimnis der wundersamen ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Ungesetzliche Liaison

25.05.2012: Die FAZ taucht mitgenommen aus Stefan Merrill Blocks Roman über seinen bipolaren Großvater auf und verliebt sich mit Peter Goldsworthys 15-jährigen Helden in eine Lateinlehrerin. Die SZ findet die erstaunlichsten Querverbindungen in Marcel Beyers Reisebeschreibungen, Gedichten und ornithologischen Recherchen. Und sie stellt fest: Wer heute über Plagiat und Urheberrecht reden will, muss Philipp Theisohn lesen. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen