Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
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Bücher von Ian Kershaw
Kershaw, Ian: Der Hitler-Mythos. Führerkult und Volksmeinung

Deutsche Verlags-Anstalt (DVA), Stuttgart 1999, ISBN 3421052859, Broschiert, 396 Seiten, 21,47 EUR
Die Studie des Hitler-Biographen Ian Kershaw in überarbeiteter und erweiterter Form. In den zwanziger Jahren wirkte der Führerkult stabilisierend und integrierend auf die NSDAP - so sehr, daß schließlich die Partei ohne Hitler nicht mehr denkbar war. Anfang der dreißiger Jahre stilisierte er sich dann als politischer Missionar und Prophet, und ... mehr lesen
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Kershaw, Ian: Hitler. 1936-1945

Deutsche Verlags-Anstalt (DVA), München 2000, ISBN 3421051321, Gebunden, 1344 Seiten, 44,99 EUR
Aus dem Englischen von Klaus Kochmann. Nach dem ersten Band ("Hitler. 1889-1936") wendet sich der britische Historiker den neun Jahren zu, in denen Adolf Hitler Deutschland von den Höhen einer nationalen Euphorie in den Vernichtungskrieg und schließlich die bedingungslose Kapitulation führte. Kershaw zeigt die fatale Wechselwirkung zwischen den Visionen ... mehr lesen
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Kershaw, Ian: Hitlers Freunde in England. Lord Londonderry und der Weg in den Krieg

Deutsche Verlags-Anstalt (DVA), München 2005, ISBN 3421058059, Gebunden, 528 Seiten, 39,90 EUR
Aus dem Englischen von Klaus-Dieter Schmidt. Eine Darstellung Englands ambivalenter Beziehungen zu Deutschland in den Dreißigern und der fatalen Versuche einiger seiner hochrangigsten Vertreter, Freundschaft mit Hitler und seinem Regime schließen zu wollen. In Lord Londonderry, Cousin Churchills und zeitweise Mitglied des englischen ... mehr lesen
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Kershaw, Ian: Wendepunkte. Schlüsselentscheidungen im Zweiten Weltkrieg 1940/41

Deutsche Verlags-Anstalt (DVA), München 2008, ISBN 3421058067, Gebunden, 800 Seiten, 39,95 EUR
Der Beginn des Zweiten Weltkriegs stellte die Regierungschefs der Welt vor lebenswichtige Entscheidungen. In London, Berlin, Washington, Rom, Moskau und Tokio mussten Politiker und Generäle weitreichende Beschlüsse fassen. Ian Kershaw nimmt zehn Entscheidungen, die für den Verlauf des Zweiten Weltkriegs von zentraler Bedeutung waren, ... mehr lesen
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Kershaw, Ian: Das Ende. Kampf bis in den Untergang - NS-Deutschland 1944/45

Deutsche Verlags-Anstalt (DVA), München 2011, ISBN 3421058075, Gebunden, 702 Seiten, 29,99 EUR
Aus dem Englischen von Klaus Binder, Bernd Leineweber und Martin Pfeiffer. Das "Dritte Reich" kämpfte nicht nur bis zum bitteren Ende, bis zur totalen Niederlage, es funktionierte auch bis zum Schluss. Bis die Rote Armee vor den Pforten der Reichskanzlei stand, wurde die öffentliche Ordnung in Deutschland, das täglich ein Stück mehr ... mehr lesen
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Kershaw, Ian: Das Ende. Kampf bis in den Untergang - NS-Deutschland 1944/45. 3 CDs

DHV - Der Hörverlag, München 2012, ISBN 3867177880, CD, 24,99 EUR
3 CDs mit 200 Minuten Laufzeit. Warum kämpften die Deutschen im Zweiten Weltkrieg bis zum bitteren Ende? Warum funktionierte ein untergehendes System bis zum Schluss? Ian Kershaw erklärt in seinem neuen Werk, wie Hitlers Regime bis zum Ende durchhalten konnte, und analysiert die letzten Monate zwischen dem Stauffenberg-Attentat im Juli 1944 und dem ... mehr lesen
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Von Lesern empfohlene Bücher
Erhard Oeser: Das Reich des Mahdi
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Lukas Hartmann: Räuberleben
Geächtet, verteufelt, gejagt das ist das Schicksal des Räuberhauptmanns Hannikel und seiner Familie. Ein historischer ...
Archiv: Bücherschauen
Krisen des modernen Ichs
26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief
Nerv für klare Worte
07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





