Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Bücher von Hugo Loetscher
Loetscher, Hugo: Die Augen des Mandarin. Roman

Diogenes Verlag, Zürich 1999, ISBN 3257062125, Gebunden, 376 Seiten, 20,40 EUR
"Kann man mit blauen Augen sehen?" Die Frage eines fiktiven Mandarins stimuliert Past, den Ex-Angestellten einer obskuren Kulturstiftung, zu Erinnerungen aus seinem bewegten Leben, entführt ihn noch einmal in fast alle Erdteile und entlockt ihm pointierte Geschichten - in einem berauschenden Nebeneinander der Kontinente, Zeiten und Bilder. Bilanz eines ... mehr lesen
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Loetscher, Hugo: Durchs Bild zur Welt gekommen. Reportagen und Aufsätze zur Fotografie

Scheidegger und Spiess Verlag, Zürich 2001, ISBN 3858811335, Gebunden, 342 Seiten, 44,99 EUR
Herausgegeben von Peter Pfrunder und Martin Gasser. Zur Diskussion stehen zum Beispiel die Wechselwirkungen zwischen Wort und Bild oder das Verhältnis zwischen der gesellschaftlichen Wirklichkeit und ihrem Abbild in der Fotografie. Manch ein Stoff, den Loetscher literarisch bearbeitet hat, findet dabei eine aufschlussreiche visuelle Spiegelung. ... mehr lesen
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Loetscher, Hugo: Der Buckel. Geschichten
Diogenes Verlag, Zürich 2002, ISBN 3257063059, Gebunden, 224 Seiten, 18,90 EUR
Neunzehn Geschichten, darunter zahlreiche unveröffentlichte. Ein Thema kehrt immer wieder in den knapp fünfzig Jahren ihres Entstehens: "Der Buckel" steht für den lädierten Menschen, den Ausgestoßenen und Benachteiligten. ... mehr lesen
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Loetscher, Hugo: Lesen statt klettern. Aufsätze zur literarischen Schweiz
Diogenes Verlag, Zürich 2003, ISBN 3257063539, Gebunden, 436 Seiten, 22,90 EUR
"Das Leiden an der Enge. Der Druck eines Konformismus, der sich als Demokratie ausgibt. Die Anbiederung bei Schicksalhaftem. Der Ausbruch aus der Enge. Eine Hypochondrie, die vor Leiden an Problemen die Probleme verpasst " Ist dies das einzig mögliche Schweizer Selbstverständnis? "Nein, Provinz ist nicht eine Gegebenheit, sondern eine Entscheidung" ... mehr lesen
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Loetscher, Hugo: Es war einmal die Welt. Gedichte

Diogenes Verlag, Zürich 2004, ISBN 3257064497, Gebunden, 128 Seiten, 16,90 EUR
"Da hat es ein Autor bis über siebzig gebracht. Und nun, nachdem er Romane und Erzählungen veröffentlichte, Essays und Poetik-Vorlesungen herausbrachte, Glossen und Reportagen sammelte, legt er Gedichte vor", schreibt Hugo Loetscher in seiner "Einleitung zu sich selbst. Vom Umgang mit Lyrischen." ... mehr lesen
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Loetscher, Hugo: Bacchus. Kunst für Weinfreunde - Wein für Kunstfreunde

Hirmer Verlag, München 2004, ISBN 3777423556, Gebunden, 204 Seiten, 49,00 EUR
Herausgegeben von Verena und Markus Füllemann. Mit 170 farbigen Abbildungen. Ob Gemälde oder Lichtinstallation, ob Relief oder Statue, ob antike Schale oder mittelalterlicher Bildteppich, ob impressionistische Landschaft oder surrealistisches Stilleben: Vielfalt und Fülle zeichnen die Galerie aus, die dieser Bildband vorstellt. Der Bilderbogen ... mehr lesen
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Loetscher, Hugo: War meine Zeit meine Zeit.

Diogenes Verlag, Zürich 2009, ISBN 325706716X, Gebunden, 409 Seiten, 21,90 EUR
Von Fluss- und Lebensläufen - Hugo Loetscher entwirft, persönlich und analytisch brillant, die Landkarte seiner Empfindsamkeit: die Summa eines großen literarischen Werks und eines unerschöpflich neugierigen Geistes, immer unterwegs zu neuen Ufern und fremden Küsten. ... mehr lesen
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Erhard Oeser: Das Reich des Mahdi
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Geächtet, verteufelt, gejagt das ist das Schicksal des Räuberhauptmanns Hannikel und seiner Familie. Ein historischer ...
Archiv: Bücherschauen
Krisen des modernen Ichs
26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief
Nerv für klare Worte
07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





