Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Hugo Hamilton

Hugo Hamilton wurde 1953 als Sohn eines irischen Vaters und einer deutschen Mutter in Dublin geboren. Er arbeitete zunächst als Journalist, bevor er Kurzgeschichten und Romane veröffentlichte. Als DAAD-Stipendiat lebte und arbeitete er 2001/2002 ein Jahr lang in Berlin. Er hat bisher fünf Romane verfasst und eine Sammlung von Kurzgeschichten. Sein Erinnerungsband "Gescheckte Menschen", von der Kritik mit höchstem Lob bedacht, war auch in Deutschland ein überragender Erfolg. Im Herbst 2006 erschien als zweiter Teil der deutsch-irischen Erinnerungen "Der Matrose im Schrank". Hugo Hamilton lebt mit seiner Familie in Dublin.

Bücher von Hugo Hamilton

Hamilton, Hugo: Ein schlechter Verlierer. Kriminalroman

Cover: Ein schlechter Verlierer

Steidl Verlag, Göttingen 2001, ISBN 3882437731, Gebunden, 261 Seiten, 19,43 EUR

Übersetzt von Georg Deggerich. Irland hat sich verändert: Illegale ins Land zu schleusen bringt mehr ein, als ein paar Makrelen zu fischen. Die höchsten Lebensziele der irischen Gesellschaft sind Konsum und unbeschwerter Genuss. Wer anders als der Polizist Pat Coyne, der letzte Held von Dublin, sollte sich der Spaßgesellschaft wiedersetzen? Wer ... mehr lesen
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Hamilton, Hugo: Gescheckte Menschen.

Cover: Gescheckte Menschen

Albrecht Knaus Verlag, München 2004, ISBN 3813502295, Gebunden, 317 Seiten, 21,90 EUR

Aus dem Englischen von Henning Ahrens. Der irische Erzähler Hugo Hamilton erinnert sich an seine ungewöhnliche Kindheit. Als Sohn eines irischen Vaters und einer deutschen Mutter beseelte ihn ein Kinderleben lang nur ein Wunsch: endlich irgendwo hinzugehören. Hugo lebt in einem Land, das auf keiner Landkarte verzeichnet ist. Der kleine ... mehr lesen
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Hamilton, Hugo: Die redselige Insel. Irisches Tagebuch

Cover: Die redselige Insel

Luchterhand Literaturverlag, München 2007, ISBN 3630621171, Paperback, 160 Seiten, 8,00 EUR

Aus dem Englischen von Henning Ahrens. Jahre nach Heinrich Böll begibt sich der deutsch-irische Schriftsteller Hugo Hamilton auf die Spuren des deutschen Nobelpreisträgers und bereist die Grüne Insel. Das Ergebnis ist einerseits eine raffinierte und kunstvolle Spiegelung des Böll'schen Tagebuchs, die zeigt, wie vieles heute anders ... mehr lesen
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Hamilton, Hugo: Legenden. Roman

Cover: Legenden

Luchterhand Literaturverlag, München 2008, ISBN 3630872816, Gebunden, 303 Seiten, 19,95 EUR

Aus dem Englischen übersetzt von Henning Ahrens. Zeit seines Lebens fragt sich Gregor Liedmann, ob er der leibliche Sohn seiner Eltern ist oder eine Flüchtlingswaise, an Kindes statt angenommen in den Wirren des Zweiten Weltkriegs. Diese Unsicherheit hat sein Leben geprägt, ihn zum Einzelgänger gemacht, ihn von Frau und Kind fort- ... mehr lesen
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Hamilton, Hugo: Der irische Freund. Roman

Cover: Der irische Freund

Luchterhand Literaturverlag, München 2011, ISBN 3630873006, Gebunden, 284 Seiten, 19,99 EUR

Aus dem Englischen von Henning Ahrens. Der Serbe Vid Cosic versucht in seiner neuen Heimat Dublin als Schreiner Fuß zu fassen. Er möchte alles wissen über Irland und seine Geschichte, seine Sprache und seine Menschen, möchte einer von ihnen sein. Als er durch einen Zufall auf Kevin Concannon trifft, einen jungen Anwalt, und schnell ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen