Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Horaz

Horaz (Q. Horatius Flaccus), 65-8 v. Chr., war neben Vergil der bedeutendste Dichter der Zeit des Augustus. Geboren wurde er als Sohn eines Freigelassenen in Venusia an der apulisch-lucanischen Grenze. Horaz studierte in Rom und Athen, nahm an der Schlacht bei Philippi (42) in Brutus' Heer teil. Nach seiner Rückkehr nach Rom war er als Schreiber bei der Qästur. Maeceneas schenkte ihm (etwa 33) einen Bauernhof in den Sabinerbergen. Horaz' schmales Gesamtwerk besteht aus den Gedichten in lyrischen Versmaßen (Oden mit Carmen saeculare, Epoden) und Gedichten in daktylischen Hexametern (Satiren, Episteln).

Bücher von Horaz

Horaz, : Satiren/Sermones - Briefe/Epistulae. Lateinisch-deutsch

Cover: Satiren/Sermones - Briefe/Epistulae

Artemis und Winkler Verlag, Düsseldorf 2000, ISBN 3760817211, Gebunden, 405 Seiten, 35,69 EUR

Übersetzt von Gerd Herrmann. Herausgegeben von Gerhard Fink und Gerd Herrmann. ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

Horaz, : Oden und Epoden.

Cover: Oden und Epoden

Artemis und Winkler Verlag, Düsseldorf 2002, ISBN 3760817327, Gebunden, 518 Seiten, 39,90 EUR

Herausgegeben und übersetzt von Gerhard Fink. Seinem Gönner Maecenas, dem Namengeber des Mäzenatentums, widmet Horaz sein Oden-Buch. Während die Epoden vom Groll gegen den Bürgerkrieg geprägt sind, klingt in den Oden bei allem ethischen Ernst auch Privates an, spielerisch vorgetragen. Gerhard Finks Prosaübertragung ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen