Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Hermann Kinder

Hermann Kinder, geboren 1944 in Thorn, aufgewachsen in Münster i. W., studierte deutsche und niederländische Philologie und lehrt in Konstanz Germanistik und Literatursoziologie.Im März 1999 wurde er mit dem Stuttgarter Literaturpreis ausgezeichnet.

Bücher von Hermann Kinder

Kinder, Hermann: Himmelhohes Krähengeschrei. Erzählung

Cover: Himmelhohes Krähengeschrei

Libelle Verlag, Lengwil 2000, ISBN 3909081215, Gebunden, 132 Seiten, 14,83 EUR

Drei Tagwanderungen auf einem Weg, der früher einmal reuige Pilger nach Compostela führte, nun eine gefahrlos ausgeschilderte Kulturstrecke. Es ergeben sich aber noch genügend Gefährdungen: Zwei Menschen, nach dem Verlust einer Liebe in solitäre Überlebenstechniken verstrickt, ergeben sich einer Wegsuche aus Abwehr und Sehnsucht, verfolgt von ... mehr lesen
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Kinder, Hermann: Die klassische Sau. Hörbuch der literarischen Hocherotik. 2 CDs

Cover: Die klassische Sau

Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3821852453, CD, 19,90 EUR

2 CDs. Gelesen von Michael Quast und Regine Vergeen. Die schärfsten Stellen aus der Weltliteratur des Abendlandes von der Antike bis zur Gegenwart gibt es jetzt auf einen Streich. Lustvolle Oden an das Zuschauen, Mitmachen und Genießen, egal ob allein, zu zweien oder mehreren - von Großschriftstellern wie Goethe und Heine, Überzeugungstätern ... mehr lesen
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Kinder, Hermann: Mein Melaten. Der Methusalem-Roman

Cover: Mein Melaten

Zweitausendeins Verlag, Frankfurt am Main 2007, ISBN 3861505762, Gebunden, 240 Seiten, 12,90 EUR

"Altern ist nichts für Feiglinge", meinte Mae West. Die hatte gut reden, sie war ja kein Mann. Denn Männer sind Feiglinge. Wenn ein Mann im Leben an den Punkt gelangt, wo er die Wahrheit sagen muss, heißt es: lügen, lügen, lügen. Unser Mann in "Mein Melaten" steht an dem Punkt. Er wird älter und ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen