Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 25.05.2012, 09.08 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Hermann Kesten

Hermann Kesten, 1900 als Kind jüdischer Eltern und in der galizischen Kleinstadt Podwoloczyska geboren, studierte zunächst Jura und Nationalökonomie, später Germanistik, Geschichte, Philosophie und Theaterwissenschaften. 1927 wurde er Lektor und Verlagsleiter bei Kiepenheuer in Berlin. 1933 floh er vor den Nationalsozialisten  aus Deutschland und lebte in Paris, Sanary sur Mer, Nizza, Ostende, Brüssel und Amsterdam, wo er für den holländischen Verlag Allert de Lange arbeitete. 1940 - beim Einmarsch der Deutschen in Frankreich - floh er in die USA. Dort wurde er - zusammen mit Thomas Mann - zum "Honorary Advisor" des "Emergency Rescue Committee", einer Organisation zur Rettung von Künstlern und Intellektuellen. 1949 wurde er amerikanischer Staatsbürger, kehrte 1952 jedoch nach Europa zurück und lebte abwechselnd in Paris, Rom und in der Schweiz. Neben einer Reihe anderer Auszeichnungen erhielt er 1974 den Georg-Büchner-Preis. 1968 wurde er Vizepräsident des deutschen P.E.N.-Zentrums, von 1972 bis 1976 bekleidete er das Amt des Präsidenten. Hermann Kesten starb 1996 in einem jüdischen Altenheim in Basel.

Bücher von Hermann Kesten

Kesten, Hermann: Die Zwillinge von Nürnberg. Roman

Cover: Die Zwillinge von Nürnberg

W. Tümmels Verlag, Nürnberg 2003, ISBN 3921590000, Gebunden, 597 Seiten, 26,00 EUR

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Kesten, Hermann (Hrsg.): Vierundzwanzig neue deutsche Erzähler.

Cover: Vierundzwanzig neue deutsche Erzähler

Gustav Kiepenheuer Verlag, Leipzig 2000, ISBN 3378006293, Gebunden, 421 Seiten, 19,43 EUR

Limitierte Reprint-Ausgabe, 2. Auflage. Enthält Erzählungen von Josef Breitbach, Marieluise Fleißer, Ernst Glaeser, Ödön von Horvath, Erich Kästner, Hermann Kesten, Ludwig Renn, Joseph Roth, Anna Seghers, Ernst Toller, Georg von der Vring, F. C. Weiskopf, Arnold Weiß-Rüthel, Wolfgang Weyrauch u. a. ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Faktenhuber

24.05.2012: Aichinger hören, empfiehlt die Zeit. Bei Felicitas Hoppe hält sie sich die Ohren zu: Das klappert. Die SZ stellt eine Alkibiades-Biografie vor. Die NZZ sucht mit Adorno den Konvergenzpunkt von Philosophie und Soziologie. Gründliche Ermittlung bescheinigt die FR dem Reporterteam Koldehoff/Timm im Kunstfälscherprozess Beltracchi. Die FAZ zieht höchste finanzpolitische Autorität heran, um Thilo Sarrazin Unfug vorzuwerfen. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen