Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 24.05.2012, 14.09 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Herbert Riehl-Heyse

Herbert Riehl-Heyse, geboren 1940, gebürtiger Oberbayer und studierter Jurist, arbeitete von 1968 an als Journalist, seit 1971 bei der "Süddeutschen Zeitung", deren Stil er mit seinen Reportagen vornehmlich prägte. Er erhielt diverse journalistische Auszeichnungen, unter anderem den Egon-Erwin-Kisch-Preis, den Theodor-Wolff-Preis, den Medienpreis des Deutschen Bundestags. Als Bücher sind von ihm unter anderem erscheinen: "CSU - die Partei, die das schöne Bayern erfunden hat", "Bestellte Wahrheiten" und "Ach, Du mein Vaterland". Herbert Riehl-Heyse starb am 23. April 2003 in Eichenau bei München.

Bücher von Herbert Riehl-Heyse

Riehl-Heyse, Herbert: Arbeiten in vermintem Gelände - Macht und Ohnmacht des Journalismus. Theodor-Herzl-Vorlesung

Cover: Arbeiten in vermintem Gelände - Macht und Ohnmacht des Journalismus

Picus Verlag, Wien 2002, ISBN 3854527659, Gebunden, 168 Seiten, 14,90 EUR

Herausgegeben von Wolfgang R. Langenbucher. An prägnanten Beispielen aus der Praxis orientiert, plädiert Herbert Riehl-Heyse für den Qulitätsjournalismus und ein Umfeld, das ihn ermöglicht. Mit einem Blick in die eigene Werkstatt zeigt er, dass die Arbeiten von Journalisten als kulturelle Errungenschaft vor allem im Dienste ... mehr lesen
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Riehl-Heyse, Herbert: Jugendwahn und Altersstarrsinn. Mein ganz persönlicher Generationenkonflikt - ein Fragment - und ausgewählte Texte aus dem letzten Lebensjahr

Cover: Jugendwahn und Altersstarrsinn

Karl Blessing Verlag, München 2003, ISBN 3896671936, Gebunden, 187 Seiten, 12,00 EUR

Das Älterwerden fiel Herbert Riehl-Heyse in den letzten Monaten seines Lebens zunehmend schwerer, auch bedingt durch die lebensbedrohende Krankheit. Und doch hat er sich in seiner unnachahmlichen Art der ironischen Bewertung eigener Befindlichkeiten mit dem Thema seines Buches beschäftigt. "Manche üben sich im Grabenkrieg", ... mehr lesen
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Fischer, Ernst / Murschetz, Luis / Riehl-Heyse, Herbert: Vorsicht, Golfer!.

Cover: Vorsicht, Golfer!

Ullstein Verlag, Berlin 2004, ISBN 3550075820, Gebunden, 93 Seiten, 19,90 EUR

Es gibt Gute, Böse und Golfer. Vor ihnen muss man sich in acht nehmen, denn ihr Leben dreht sich um ihren Sport. Das Schöne am Golf sind die einfachen Regeln. Der Spieler haut so lange auf den Ball, bis er ins Loch fällt. Der Ball. Wer weniger Schläge braucht, hat gewonnen. So einfach ist das. Basta. Welcher Sport kann das schon ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Faktenhuber

24.05.2012: Aichinger hören, empfiehlt die Zeit. Bei Felicitas Hoppe hält sie sich die Ohren zu: Das klappert. Die SZ stellt eine Alkibiades-Biografie vor. Die NZZ sucht mit Adorno den Konvergenzpunkt von Philosophie und Soziologie. Gründliche Ermittlung bescheinigt die FR dem Reporterteam Koldehoff/Timm im Kunstfälscherprozess Beltracchi. Die FAZ zieht höchste finanzpolitische Autorität heran, um Thilo Sarrazin Unfug vorzuwerfen. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen