Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
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Bücher von Henry Rousso
Rousso, Henry: Vichy. Frankreich unter deutscher Besatzung 1940-1944

C. H. Beck Verlag, München 2009, ISBN 3406584543, Gebunden, 149 Seiten, 11,95 EUR
Das Regime von Vichy wurde nach der französischen Niederlage im Juni 1940 auf deutschen Druck hin etabliert. Seine Legitimation bezog es fast ausschließlich vom Ruf seines greisen Führers, dem Marechal Petain, aber auch ohne direkten deutschen Druck strebte das Regime eine nationalistische und rassistische Umwandlung der französischen ... mehr lesen
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Rousso, Henry: Frankreich und die 'dunklen Jahre'. Das Regime von Vichy in Geschichte und Gegenwart

Wallstein Verlag, Göttingen 2010, ISBN 3835307568, Kartoniert, 190 Seiten, 15,00 EUR
Das Regime von Vichy, entstanden 1940 nach dem deutschen Sieg über Frankreich, galt lange als ein illegitimer Staat, der aus der Geschichte der "Grande Nation" ausgeklammert werden könne. Erst in den siebziger Jahren setzte eine kritische Forschung ein, die den Mythos der kollektiven Resistance in Frage stellte und die vielen Facetten ... mehr lesen
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Von Lesern empfohlene Bücher
Erhard Oeser: Das Reich des Mahdi
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Lukas Hartmann: Räuberleben
Geächtet, verteufelt, gejagt das ist das Schicksal des Räuberhauptmanns Hannikel und seiner Familie. Ein historischer ...
Archiv: Bücherschauen
Krisen des modernen Ichs
26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Nerv für klare Worte
07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





