Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Henry Roth

Henry Roth wurde 1906 in Galizien geboren und wanderte im Alter von zwei Jahren mit seinen Eltern in die USA aus. 1934 erschien sein erster Roman "Nenn es Schlaf". Danach wurde er Farmer und Unternehmer. Erst 1994 erschien sein zweites Buch "Die Gnade eines wilden Stroms". Es ist der erste Band einer autobiografisch gefärbten Trilogie, dem "Ein schwimmender Fels am Ufer des Hudson" und schließlich "Die Entfesselung" folgten. Henry Roth starb 1995.

Bücher von Henry Roth

Roth, Henry: Die Entfesselung. Roman

Cover: Die Entfesselung

Ullstein Verlag, Berlin - München 2000, ISBN 3898340139, Gebunden, 519 Seiten, 24,54 EUR

Ira Stigman, 19-jähriger College-Student, steht an einem Scheideweg: Schwester Minnie verbietet sich seine inzestuösen Übergriffe, die verehrte Edith Welles ist die Geliebte seines besten Freundes Larry und mit James Joyce, Ezra Pound und T.S. Eliot tut sich für den ungebildeten jüdischen Schlemihl literarisches Neuland auf. Henry Roth beleuchtet ... mehr lesen
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Roth, Henry: Requiem für Harlem. Roman

Cover: Requiem für Harlem

Rotbuch Verlag, Hamburg 2005, ISBN 3434531394, Gebunden, 360 Seiten, 24,00 EUR

Aus dem Amerikanischen von Heide Sommer. In seinem Roman "Requiem für Harlem", der sein letzter war, erzählt Henry Roth die qualvolle Liebesgeschichte des 21-jährigen Ira Stigman, Senior-Student am City College von New York, mit der zehn Jahre älteren Edith Welles, Literaturdozentin an der New York University. Ira Stigman, ... mehr lesen
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Roth, Henry: Ein Amerikaner. Roman

Cover: Ein Amerikaner

Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2011, ISBN 3455403212, Gebunden, 382 Seiten, 23,00 EUR

Aus dem Englischen von Heide Sommer. Henry Roth hatte eine ungewöhnliche Schriftstellerkarriere. Sein erster Roman "Nenn es Schlaf" (1934) wurde in Amerika zu einem großen Erfolg und zum Klassiker. Es folgten sechs Jahrzehnte der Schreibblockade, bis er mit über achtzig Jahren nach dem Tod seiner Frau zum Schreiben zurückkehrte und in ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen