Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Henry Louis Mencken

Henry Louis Mencken, 1880-1956, war wahrscheinlich der einflussreichste amerikanische Kritiker der ersten  Hälfte des 20ten Jahrhunderts. Als scharfer Satiriker und verwegener Prosa-Stil-Schriftsteller erfreute er sich seines größten Ruhmes und Einflusses in den 20er Jahren während seiner Zeit als Redakteur des "Smart Set" (1914-24) und des "American Mercury" (1924-33).

Bücher von Henry Louis Mencken

Mencken, Henry Louis: Gesammelte Vorurteile.

Cover: Gesammelte Vorurteile

Insel Verlag, Frankfurt am Main 2000, ISBN 3458170405, Gebunden, 171 Seiten, 17,38 EUR

Herausgegeben, aus dem Amerikanischen übersetzt und mit einem Nachwort von Helmut Winter. Henry Louis Mencken, in Amerika geschätzt und etabliert, ist im deutschen Sprachraum so gut wie unbekannt. Mit ihm harrt ein Essayist und Kritiker seiner Entdeckung, der in den zwanziger Jahren in den Vereinigten Staaten eine ähnliche Rolle gespielt ... mehr lesen
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Mencken, Henry Louis: Kulturkritische Schriften 1918 - 1926. Ausgewählte Schriften, Band 1

Cover: Kulturkritische Schriften 1918 - 1926

Manuscriptum Verlag, Waltrop - Leipzig 2000, ISBN 3933497477, Gebunden, 421 Seiten, 24,54 EUR

Aus dem Amerikanischen von Helmut Winter. Henry Louis Mencken (1880-1956) ist erstens tot und zweitens Amerikaner, womit er gleich in zwei Richtungen der Reichweite hiesiger-heutiger Tugendwächter entkommen ist. Das ist auch nötig, denn im vorliegenden Band macht er sich in drei Pamphleten auch gleich dreier Ruchlosigkeiten schuldig: des Anti-Feminismus ... mehr lesen
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Mencken, Henry Louis: Henry Louis Mencken: Autobiografisches. Ausgewählte Schriften, Band 2

Cover: Henry Louis Mencken: Autobiografisches

Manuscriptum Verlag, Waltrop - Leipzig 200, ISBN 3933497515, Gebunden, 541 Seiten, 27,61 EUR

Aus dem Amerikanischen von Bernd Rullkötter. In dem hier erstmals in deutscher Sprache vorliegenden Tagebuch, das H. L. Mencken zwischen 1930 und 1948 geführt hat, tritt uns der Autor unverstellt und ohne Maske gegenüber. Seine privaten Aufzeichnungen zeugen von Selbstdisziplin, Unabhängigkeit, unbändiger Produktivität ... mehr lesen
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Mencken, Henry Louis: Kommentare und Kolumnen 1909 - 1935. Ausgewählte Schriften, Band 3

Cover: Kommentare und Kolumnen 1909 - 1935

Manuscriptum Verlag, Waltrop und Leipzig 2002, ISBN 393349754X, Gebunden, 314 Seiten, 25,00 EUR

Aus dem Amerikanischen von Joachim Kalka, Werner Schmitz, Heinrich Spies, Helmut Winter und Hans Wolf. H. L. Mencken, als sprachmächtiger Essayist und Journalist in den USA fast eine Institution, war im deutschen Sprachraum in den letzten Jahrzehnten so gut wie vergessen. Seine Wiederentdeckung konnte nur eine Frage der Zeit sein. Menckens Stil ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen