Perlentaucher - Das Kulturmagazin

| Folgen Sie uns auf Twitter | Folgen Sie uns auf Facebook | Anmelden | Mobil | RSS | Newsletter

zuletzt aktualisiert 25.05.2012, 14.00 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Heinz Mode

Heinz Mode, geboren 1913 Berlin, war von 1948-1978 Professor für Orientalische Archäologie an der Universität Halle. Er studierte an der Universität Berlin die Fächer Indologie, Klassische Archäologie, Kunstgeschichte und Ethnologie. Im Jahre 1933 musste er, der einer angesehenen jüdischen Familie entstammte, aus Deutschland emigrieren. Zunächst hielt er sich zu Studienzwecken in Ceylon auf. In den folgenden Jahren setzte er sein Studium in Basel fort, wo er 1939 promoviert wurde und sich 1944 habilitierte. Im Jahre 1945 kehrte Mode nach Deutschland zurück und war zunächst in München tätig. 1948 erhielt er einen Ruf an die Universität Halle für die neu eingerichtete Professur für Orientalische Archäologie. Mode kam es auf eine Erweiterung der Indologie im Sinne einer Südasienkunde an, die auch die materielle Kultur, Geschichte und Ethnologie in ihre Studien mit einbezieht. 1992 starb Mode in Halle.

Bücher von Heinz Mode

Mode, Heinz: Fabeltiere und Dämonen. Die Welt der phantastischen Wesen

Cover: Fabeltiere und Dämonen

Koehler und Amelang Verlag, Leipzig 2005, ISBN 3733803345, Gebunden, 303 Seiten, 24,90 EUR

Phantastische Mischwesen bevölkern die Welt der Kunst seit der Frühzeit: Stiermenschen, Sphinxe, Schimären, Einhörner, Kentauren und Phönixe. In den Texten der illustrierten Monografie wird dieses komplexe Universum in seinem ikonografischen Zusammenhang untersucht. Die ausgewählten Beispiele vermitteln einen lebendigen ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

Mailen | Drucken | Merkzettel | Empfehlen auf Facebook | Twittern |

Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Ungesetzliche Liaison

25.05.2012: Die FAZ taucht mitgenommen aus Stefan Merrill Blocks Roman über seinen bipolaren Großvater auf und verliebt sich mit Peter Goldsworthys 15-jährigen Helden in eine Lateinlehrerin. Die SZ findet die erstaunlichsten Querverbindungen in Marcel Beyers Reisebeschreibungen, Gedichten und ornithologischen Recherchen. Und sie stellt fest: Wer heute über Plagiat und Urheberrecht reden will, muss Philipp Theisohn lesen. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
Mehr lesen

Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen