Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Heinrich Wölfflin

Heinrich Wölfflin, geboren 1864 in Winterthur (Schweiz), war einer der bedeutendsten und einflussreichsten Kunstwissenschaftler des frühen 20. Jahrhunderts. 1882-86 Studium in Basel, Berlin und München. Schüler Jacob Burckhardts, dem er 1893 auf den kunsthistorischen Lehrstuhl der Universität Basel folgte. Bekleidet nacheinander die großen Professuren in Berlin (1901-12) und München (1912-24), mit 60 Jahren nach Zürich, wo er noch von 1924-34 Vorlesungen hält. Heinrich Wölfflin starb 1945 in Zürich.
Publikationen u.a.: Renaissance und Barock 1888, Die klassische Kunst 1899, Die Kunst Albrecht Dürers 1905, Kunstgeschichtliche Grundbegriffe 1915, Italien und das deutsche Formgefühl 1931, Gedanken zur Kunstgeschichte 1940.

Bücher von Heinrich Wölfflin

Wölfflin, Heinrich: Prolegomena zu einer Psychologie der Architektur.

Cover: Prolegomena zu einer Psychologie der Architektur

Gebr. Mann Verlag, Berlin 1999, ISBN 3786117756, Gebunden, 52 Seiten, 33,23 EUR

Lange Zeit zwischen Philosophie und Kunstgeschichte schwankend entscheidet sich Heinrich Wölfflin schließlich zu einer Dissertation im Hauptfach Philosophie. 1886 verleiht ihm die Universität München für seine "Prolegomena zu einer Psychologie der Architektur" die Doktorwürde. Von einer Psychologie der Einfühlung verspricht sich Wölfflin ein ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen