Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
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Bücher von Heinrich Detering
Detering, Heinrich: Das offene Geheimnis. Zur literarischen Produktivität eines Tabus von Winckelmann bis zu Thomas Mann

Wallstein Verlag, Göttingen 2002, ISBN 3892446172, Broschiert, 432 Seiten, 26,00 EUR
Durchgesehene und mit einer Nachbemerkung versehene Studienausgabe. Dieses Buch handelt von der literarischen Produktivität des Verbotenen. Was öffentlich nicht ausgesprochen werden darf, davon können literarische Texte doch reden - indem sie sich kalkulierter Doppelbödigkeit bedienen, das Versteckspiel zur Subversion nutzen, das ... mehr lesen
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Detering, Heinrich: Schwebstoffe. Gedichte
Wallstein Verlag, Göttingen 2004, ISBN 389244787x, Gebunden, 72 Seiten, 17,00 EUR
Seit einigen Jahren schon sind Gedichte von Heinrich Detering in Zeitschriften und Anthologien erschienen, unter anderem in der "Neuen Rundschau" und im "Jahrbuch der Lyrik". In diesem Band sind zum ersten Mal ältere und neue Texte gesammelt. Sie bilden einen Zyklus musikalisch leichtfüßiger Poesie über Alltag ... mehr lesen
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Detering, Heinrich (Hrsg.): Autorschaft. Positionen und Revisionen

J. B. Metzler Verlag, Stuttgart 2002, ISBN 3476018504, Gebunden, 608 Seiten, 104,90 EUR
Die Auseinandersetzung um den "Tod des Autors", seine Umwertung oder Rückkehr ist in den vergangenen Jahren zunehmend lebhaft geführt worden. Mittlerweile ist der theoretische Prozess von Nietzsches "Ich als Wortspiel" zu Barthes' "mort de l'auteur" seinerseits zum Gegenstand theoretischer Reflexionen geworden, die nicht nur einen vertrauten ... mehr lesen
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Detering, Heinrich: 'Juden, Frauen und Litteraten'. Zu einer Denkfigur beim jungen Thomas Mann

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3100142039, Broschiert, 208 Seiten, 17,90 EUR
Heinrich Detering untersucht die Rolle des Literaten im Frühwerk Thomas Manns. Literaten - Künstlerfiguren überhaupt - versteht Thomas Mann als Außenseiter, die ihre Position und Legitimation in der Gesellschaft immer wieder in Frage stellen. In seinem Streifzug durch die frühen Texte gelingt es Heinrich Detering nachzuzeichnen, ... mehr lesen
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Detering, Heinrich: Bob Dylan.

Philipp Reclam jun. Verlag, Stuttgart 2007, ISBN 3150184320, Kartoniert, 184 Seiten, 4,80 EUR
Mit 10 Fotos. Kaum ein Musiker hat die Entwicklung des Rock so nachhaltig und so andauernd geprägt wie Bob Dylan. Heinrich Detering zeichnet Leben und Werk des "Picasso of Song" (Leonard Cohen) anschaulich nach und zeigt, dass Dylans Geheimnis gerade in der Kontinuität des Wandels liegt. Eine Literaturliste und eine Diskographie ... mehr lesen
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Detering, Heinrich (Hrsg.): Reclams großes Buch der deutschen Gedichte. Vom Mittelalter bis ins 21. Jahrhundert

Philipp Reclam jun. Verlag, Stuttgart 2007, ISBN 3150106508, Gebunden, 1002 Seiten, 36,90 EUR
Ausgewählt und herausgegeben von Heinrich Detering. Gestaltung: Friedrich Forssman. Eine Anthologie deutscher Gedichte in größtmöglicher Mannigfaltigkeit: Kanonisches und Klassisches bildet das Fundament, Vernachlässigtes, Vergessenes, Unbekanntes zeigt das vermeintlich Vertraute in neuer Beleuchtung. In einem Gespräch ... mehr lesen
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Detering, Heinrich: Bertolt Brecht und Laotse.

Wallstein Verlag, Göttingen 2008, ISBN 3835302663, Broschiert, 112 Seiten, 18,00 EUR
Über einen politisch engagierten Freund bemerkt Brecht 1920 in seinem Notizbuch: "Er hat zuviel Ziel in sich, er glaubt an Fortschritt"- und fügt dann hinzu: "Aber er zeigt mir Laotse, und der stimmt mit mir so überein, daß er immerfort staunt." Von den Gründen und der Geschichte dieses "aber" ... mehr lesen
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Detering, Heinrich: Wrist. Gedichte

Wallstein Verlag, Göttingen 2009, ISBN 3835305190, Gebunden, 77 Seiten, 14,90 EUR
"Seine Gedichte sind faszinierend wie seine Essays", schrieb Helmuth Nürnberger über Heinrich Deterings Band "Schwebstoffe". Die neuen Gedichte erkunden Metropolen und entlegene Landschaften und vergewissern sich ihrer Geschichte. Lakonisch und neugierig vermessen sie die Welt zwischen Berlin und Boston und dem Borgo-Pass ... mehr lesen
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Detering, Heinrich: Der Antichrist und der Gekreuzigte. Friedrich Nietzsches letzte Texte

Wallstein Verlag, Göttingen 2010, ISBN 3835306359, Gebunden, 230 Seiten, 19,90 EUR
Wenige Monate vor seinem Zusammenbruch 1888/89 beginnt Friedrich Nietzsche die Geschichte Jesu von Nazareth auf verstörende Weise neu zu erzählen ausgerechnet unter der Überschrift "Der Antichrist". Gleich darauf entwirft er seine Selbstdarstellung "Ecce homo" in enger Auseinandersetzung mit diesem Bild Jesu. Und in ... mehr lesen
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Von Lesern empfohlene Bücher
Ilse Helbich: Grenzland Zwischenland
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Peter Nadas: Parallelgeschichten
Aus dem Ungarischen von Christina Viragh. 1989, im Jahr des Mauerfalls, findet der Student Döhring beim Jogging ...
Archiv: Bücherschauen
Zwei lachende Augen
23.05.2012: Die FAZ lässt sich in Fabio Genovesis "Fische füttern" von einem ungeküssten italienischen Jüngling bezaubern und von Andreas Rinke und Christian Schwägerl auf 11 drohende Kriege vorbereiten. Die NZZ liest Thomas Pogges leidenschaftliches politikphilosophisches Werk "Weltarmut und Menschenrechte" und folgt Beatriz Preciado durch das "Pornotopia" Hugh Hefners. Die SZ teilt Esther Kinskys Sehnsucht nach Leben. Mehr lesen
Archiv: Bücherbrief
Nerv für klare Worte
07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





