Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Bücher von Hector Abad
Abad, Hector: Das Gedicht in der Tasche. Zwei Gedächtnisforschungen


Berenberg Verlag, Berlin 2011, ISBN 3937834435, Gebunden, 136 Seiten, 20,00 EUR
Aus dem Spanischen von Ulrich Kunzmann. Als sein Vater am 27. August 1987 auf der Straße in Medellin lag - ermordet - fand Hector Abad in der Jacke des Toten ein Gedicht, das dieser offenbar kurz vorher abgeschrieben hatte - Unterschrift J.L.B. Überzeugt, es handele sich um ein Gedicht von Jorge Luis Borges, und genötigt von einem... mehr lesen
Abad, Hector: Brief an einen Schatten. Eine Geschichte aus Kolumbien


Berenberg Verlag, Berenberg 2009, ISBN 3937834281, Gebunden, 220 Seiten, 24,00 EUR
Dies ist die Geschichte von Hector Abad, vor allem aber die seines Vaters, einem der fähigsten Ärzte Lateinamerikas, der 1987 in Medellin erschossen wurde. Nachdem alle Epidemien besiegt waren, hatte er sich auf die letzte noch verbliebene gestürzt, die Gewalt. Wie so viele Hoffnungsträger Kolumbiens kostete sein Gerechtigskeitsempfinden... mehr lesen
Abad, Hector: Kulinarisches Traktat für traurige Frauen.


Klaus Wagenbach Verlag, Berlin 2001, ISBN 3803112028, Gebunden, 125 Seiten, 12,17 EUR
Aus dem kolumbianischen Spanisch von Sabine Giersberg. "Niemand kennt die Rezeptur des Glücks" - so beginnt der Kolumbianer Hector Abad sein Handbuch zur kulinarischen Aufhellung des Gemüts. Dies ist zwar ein Buch für den Gebrauch in der Küche, aber auch als Handbuch zur Behandlung unnützer Leidenschaften wird es seinen Dienst versehen.... mehr lesen
Von Lesern empfohlene Bücher
Lemony Snicket: Das erstaunliche Ende
Aus dem Amerikanischen von Sabine Roth. Mit Fotos / Illustrationen von Brett Helquist. Nach … mehr lesen
Archiv: Bücherschauen
Drogenverseuchte Faulenzer-Boheme
18.05.2013: Die FAZ weiß gar nicht, was sie zuerst empfehlen soll: Ned Beaumans genialischen Roman um einen Autor, der an Brecht und den Frauen scheitert. Oder Olga Martynovas traumhaft-grotesken Familienroman "Mörikes Schlüsselbein"? Oder das vorzügliche "Jahrbuch der Lyrik 2013"? Und dann gäb's da noch "Was Flauschiges" für die Kleinen. Die FR liest Bücher zum Wagner-Jahr. Die taz lernt bedenkenswertes über den Zustand der Sozialdemokratie. Und die SZ versinkt selig in den Briefen Samuel Becketts.
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Archiv: Bücherbrief
Dienstleistungswürfel
08.05.2013: William T. Vollmann setzt das Schostakowitsch-Prinzip in Literatur um. Alain Mabanckou führt uns ins Trois-Cents-Viertel Brazzavilles. Jochen Schmidt führt uns im Sommer 89 ins Ferienlager Schneckenmühle. David Gilmour sucht Italien, Kathrin Passig experimentiert mit neuen Technologien. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai.
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Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





