Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Hartmut von Hentig

Hartmut von Hentig, geboren 1925 in Posen, ist Reformpädagoge. Er war Professor für Pädagogik, erst in Göttingen, dann an der Reformuniversität Bielefeld, wo er die im In- und Ausland berühmte Laborschule und das Oberstufen-Kolleg gründete und bis zu seiner Emeritierung 1987 deren Wissenschaftlicher Leiter war. Zahlreiche Buchpublikationen, zuletzt: "Warum muss ich zur Schule gehen? Eine Antwort an Tobias in Briefen" (2001) und "Der technischen Zivilisation gewachsen bleiben" (2002).

Bücher von Hartmut von Hentig

Hentig, Hartmut von: Fahrten und Gefährten. Reiseberichte aus einem halben Jahrhundert 1936-1990

Cover: Fahrten und Gefährten

Carl Hanser Verlag, München 2000, ISBN 3446199330, Gebunden, 406 Seiten, 25,46 EUR

Über fünfzig Jahre bereiste Hartmut von Hentig zu Fuß, zu Pferd, in einem Segelboot, auf dem Motorrad und mit dem Flugzeug ein Dutzend Städte, Länder und Landschaften: Arabien und die Alpen, Island und die USA, Paris und Berlin, Griechenland und das Mittelmeer, Ostpreußen und den Bodensee, Kolumbien und den Kongo. Seine ... mehr lesen
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Hentig, Hartmut von: Warum muss ich zur Schule gehen?. Eine Antwort an Tobias in Briefen. (Ab 8 Jahre)

Carl Hanser Verlag, München 2001, ISBN 3446200401, Gebunden, 112 Seiten, 10,23 EUR

Diese Frage stellt auch Tobias seinem Onkel, dem berühmten Pädagogen Hartmut von Hentig. Er bekommt die Antwort in Briefen und erfährt neben vielen Geschichten über Schulen in anderen Ländern und Zeiten, warum Menschen gemeinsam lernen müssen, was eine Gemeinschaft ausmacht und wie man die Schule verbessern kann. Ein Buch ... mehr lesen
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Hentig, Hartmut von: Der technischen Zivilisation gewachsen bleiben. Nachdenken über die Neuen Medien und das gar nicht mehr allmähliche Verschwinden der Wirklichkeit

J. Beltz Verlag, Weinheim 2002, ISBN 3407221150, Taschenbuch, 328 Seiten, 16,00 EUR

Zwischen blanker Abwehr und erwartungsvoller Hingabe an die Neuen Medien nimmt Hartmut von Hentig, Pädagoge und kritischer Beobachter der Zeit, den schwierigeren, den mittleren Weg: Er zeigt, welcher Fähigkeiten es bedarf, um der "technischen Zivilisation" und ihrer konsequentesten Erscheinung, der elektronischen Virtualität, gewachsen ... mehr lesen
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Hentig, Hartmut von: Rousseau oder Die wohlgeordnete Freiheit.

Cover: Rousseau oder Die wohlgeordnete Freiheit

C. H. Beck Verlag, München 2003, ISBN 3406504698, Broschiert, 124 Seiten, 14,90 EUR

Dieses Buch bietet einen knappen und lehrreichen Überblick über Leben, Werk und Wirkung von Jean-Jacques Rousseau. Hartmut von Hentig legt ein Grundmuster in Rousseaus Gedanken frei: Aus den beiden Quellen seines Glücks - der Erinnerung an unbeschwerte Kindertage und der Wahrnehmung des gerade in seinen Schwächen liebenswerten Ichs ... mehr lesen
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Hentig, Hartmut von: Die Schule neu denken. Eine Übung in pädagogischer Vernunft

Cover: Die Schule neu denken

J. Beltz Verlag, Weinheim 2003, ISBN 3407221193, Kartoniert, 279 Seiten, 12,90 EUR

Die Schule von heute ist weit davon entfernt, Lebens- und Erfahrungsraum für lernende und sich bewährende Kinder zu sein. Sie entlässt die jungen Menschen manchmal kenntnisreich, aber in jedem Fall erfahrungsarm, erwartungsvoll, aber orientierungslos, ungebunden, aber auch unselbstständig und einen erschreckend hohen Anteil unter ... mehr lesen
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Hentig, Hartmut von: Wissenschaft. Eine Kritik

Cover: Wissenschaft

Carl Hanser Verlag, München 2003, ISBN 3446203761, Gebunden, 298 Seiten, 21,50 EUR

Welche Rolle soll die Wissenschaft in unserer Gesellschaft spielen? Was können, was dürfen wir von ihr erwarten? Um die Wissenschaft wird gestritten, um ihre Methoden, ihre Organisation, ihre Ergebnisse, genauso wie um ihre Folgen, ihre Geltung und ihre Relevanz. Dieses Buch weist auf Nachlässigkeiten und Sklerosen der Wissenschaft selbst ... mehr lesen
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Hentig, Hartmut von: Joschi. Eine Hundegeschichte

Cover: Joschi

Carl Hanser Verlag, München 2005, ISBN 3446205705, Gebunden, 80 Seiten, 7,90 EUR

Joschi wird als Beschützer und zur Gesellschaft der alten Bäuerin angeschafft. Erzogen aber wird er nicht. Der Hund wächst heran zu einer impulsiven Mischung aus kräftigem Riesen und Welpen, mit dem Beschützerinstinkt seiner Art und voller Spieltrieb. Der Erzähler der Geschichte ist diesem zugleich zutraulichen und ungebärdigen ... mehr lesen
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Hentig, Hartmut von: Bewährung. Von der nützlichen Erfahrung, nützlich zu sein

Cover: Bewährung

Carl Hanser Verlag, München 2006, ISBN 3446207767, Gebunden, 107 Seiten, 12,50 EUR

Die Entschulung der Mittelstufe und ein einjähriger Dienst für die Gemeinschaft. Ein pädagogisches Manifest im Jahre 2005.
Viele Jugendliche haben mit der Gesellschaft gebrochen. Hartmut von Hentigs Manifest macht Vorschläge, wie diese soziale Erosion zu stoppen sei. Er bezweifelt, ob die Schule in der Mittelstufe überhaupt ... mehr lesen
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Hentig, Hartmut von: Mein Leben - bedacht und bejaht. Band 1: Kindheit und Jugend

Cover: Mein Leben - bedacht und bejaht

Carl Hanser Verlag, München 2007, ISBN 3446208399, Gebunden, 414 Seiten, 24,90 EUR

Hartmut von Hentig, Pädagoge und Weltenbüger, legt den ersten Teil seiner Erinnerungen vor. Er beginnt mit Kindheit und Jugend in einer hochgebildeten, kosmopolitischen Diplomatenfamilie zwischen San Francisco, Berlin und Bogota. Nach Krieg und Gefangenschaft folgen die entscheidenen Studienjahre in Chicago. Dort lernt er völlig neue ... mehr lesen
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Hentig, Hartmut von: Mein Leben - bedacht und bejaht. Band 2: Schule, Polis, Gartenhaus

Cover: Mein Leben - bedacht und bejaht

Carl Hanser Verlag, München 2007, ISBN 3446209409, Gebunden, 665 Seiten, 25,90 EUR

Aus persönlicher Erinnerung wird Zeitgeschichte: 1953 kehrt Hartmut von Hentig aus den USA in das von Wirtschaftswunder und Restauration geprägte Deutschland zurück. Am Internat Birklehof entdeckt er die Lust und Not des Erziehens und entwickelt eigene, neue Vorstellungen von Schule. Seine Beiträge zu den öffentlichen Debatten ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen