Bücherschau der Woche

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Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Hans-Ulrich Wehler

Hans-Ulrich Wehler, geboren 1931, studierte Geschichte, Soziologie und Wirtschaftswissenschaften an den Universitäten Köln, Bonn und Athens/Ohio. Promotion 1960 bei Theodor Schieder in Köln. Nach seiner Habilitation 1968 lehrte er zunächst als Privatdozent in Köln und wurde 1970 Professor für amerikanische Geschichte an der FU Berlin. Von 1971 bis zu seiner Emeritierung 1996 war er Professor für Allgemeine Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts in Bielefeld. Gastprofessuren führten ihn nach Harvard, Princeton, Stanford und Yale. Hans-Ulrich Wehler starb 2014 im Alter von 82 Jahren.

Bücher von Hans-Ulrich Wehler

Hans-Ulrich Wehler: Die Deutschen und der Kapitalismus. Essays zur Geschichte

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C. H. Beck Verlag, München 2014, ISBN 9783406659454, Gebunden, 174 Seiten, 14,95 EUR

Hans-Ulrich Wehler hat mit seinem Buch "Die neue Umverteilung. Soziale Ungleichheit in Deutschland" im vergangenen Frühjahr Stoff für Diskussionen geliefert und einen Bestseller vorgelegt. Der Historiker, dessen Deutsche Gesellschaftsgeschichte zu den herausragenden Werken der jüngeren Geschichtsschreibung gehört, versammelt in regelmäßigen Abständen ... mehr lesen

Hans-Ulrich Wehler: Die neue Umverteilung. Soziale Ungleichheit in Deutschland

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C. H. Beck Verlag, München 2013, ISBN 9783406643866, Gebunden, 191 Seiten, 14,95 EUR

Wer kommt hierzulande nach oben, wer bleibt in der Regel stecken? Wie viel Vermögen haben wie viele? Wer wird gut versorgt, wenn er krank wird, wer ist schlecht dran? Wer heiratet wen? Wer wohnt wie? Verschärft sich die soziale Ungleichheit im Alter? Wie steht es um die Bildungschancen und die Rolle von Geschlecht, Herkunft, Religion, um das Verhältnis ... mehr lesen

Hans-Ulrich Wehler: Land ohne Unterschichten. Neue Essays zur deutschen Geschichte

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C. H. Beck Verlag, München 2009, ISBN 9783406585883, Gebunden, 288 Seiten, 14,95 EUR

Von den Unterschichten in der Bundesrepublik, deren Existenz allzu gern bestritten wird, bis zum heftig umstrittenen EU-Beitritt der Türkei, vom Nationalismus als radikaler Mobilisierungsideologie bis zu den lange tabuisierten Opfererfahrungen der Deutschen reicht das Spektrum dieser neuen Essays von Hans-Ulrich Wehler. ... mehr lesen

Hans-Ulrich Wehler: Deutsche Gesellschaftsgeschichte. Band 5: Bundesrepublik und DDR 1949-1990

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C. H. Beck Verlag, München 2008, ISBN 9783406521713, Gebunden, 529 Seiten, 34,90 EUR

Hans-Ulrich Wehlers Deutsche Gesellschaftsgeschichte gehört zu den herausragenden historischen Werken unserer Zeit. Vor rund zwanzig Jahren erschien der erste Band über Deutschland von 1700 bis 1815. Mit diesem eindrucksvollen fünften Band gelangt ein epochales Werk zum Abschluss, das mehr als dreihundert Jahre deutscher Geschichte umspannt ... mehr lesen

Hans-Ulrich Wehler: Eine lebhafte Kampfsituation. Ein Gespräch mit Manfred Hettling und Cornelius Torp

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C. H. Beck Verlag, München 2006, ISBN 9783406541469, Paperback, 224 Seiten, 12,90 EUR

Kaum ein anderer Historiker hat das Bild der neueren deutschen Geschichte und die Geschichtswissenschaft der Bundesrepublik in ähnlicher Weise geprägt wie Hans-Ulrich Wehler. Sein Hauptwerk, die "Deutsche Gesellschaftsgeschichte" (bislang 4 Bände), gilt schon jetzt als eines der großen Geschichtswerke unserer Zeit. Gleichzeitig ... mehr lesen

Hans-Ulrich Wehler: Deutsche Gesellschaftsgeschichte. Band 4: Vom Beginn des Ersten Weltkrieges bis zur Gründung der beiden deutschen Staaten 1914-1949

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C. H. Beck Verlag, München 2003, ISBN 9783406322648, Gebunden, 1173 Seiten, 44,90 EUR

Der vierte Band der großen "Deutschen Gesellschaftsgeschichte" behandelt die Epoche von 1914 bis 1949, umspannt also die beiden Weltkriege, die Zerstörung der Weimarer Republik, die Führerdiktatur Hitlers, den Holocaust und die Nachkriegsjahre bis zur Gründung der beiden deutschen Neustaaten. Erneut werden Wirtschaft ... mehr lesen

Hans-Ulrich Wehler: Konflikte zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Essays

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C. H. Beck Verlag, München 2003, ISBN 9783406494802, Paperback, 240 Seiten, 12,90 EUR

Hans-Ulrich Wehler hat stets zu historischen Kontroversen und wichtigen tagespolitischen Fragen öffentlich Stellung genommen. Der Streit um die Wehrmachtsausstellung, die Vertreibung aus dem Osten, der Bombenkrieg gegen die deutschen Städte, aber auch die jüngeren Entwicklungen in der Bürgertums- und Nationalismusforschung kommen ... mehr lesen

Hans-Ulrich Wehler: Historisches Denken am Ende des 20. Jahrhunderts. 1945 - 2000

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Wallstein Verlag, Göttingen 2001, ISBN 9783892444305, Kartoniert, 108 Seiten, 14,00 EUR

Die Entwicklung der Geschichtswissenschaften in den USA, England, Frankreich und Deutschland vom Ende des Zweiten Weltkrieges bis heute steht in diesem Band im Mittelpunkt. Dabei geht es weniger um das "historische Denken" im Sinne der deutschen Theoriesprache, als um Paradigmata und dominierende Denkfiguren der professionellen Historiker. Es zeigt ... mehr lesen

Hans-Ulrich Wehler: Nationalismus. Geschichte, Formen, Folgen

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C. H. Beck Verlag, München 2001, ISBN 9783406447693, Paperback, 128 Seiten, 7,90 EUR

Hans-Ulrich Wehler gibt in diesem Band einen souveränen Überblick über die Geschichte des Nationalismus von den Anfängen bis zu seinen heutigen Erscheinungsformen. Dabei stehen Europa und Nordamerika im Vordergrund, aber der Blick fällt auch auf die Ausprägungen des Nationalismus in der außereuropäischen Welt. ... mehr lesen

Hans-Ulrich Wehler: Umbruch und Kontinuität. Essays zum 20. Jahrhundert

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C. H. Beck Verlag, München 2000, ISBN 9783406459405, Taschenbuch, 341 Seiten, 15,29 EUR

Ein Grundthema dieser Essays, die erneut die Analyse wissenschaftlicher Probleme mit der Erörterung tagespolitischer Fragen verbinden, ist das Spannungsverhältnis zwischen tiefen politischen Umbrüchen und gesellschaftlicher Strukturen von langlebiger Dauer in der europäischen, besonders der deutschen Geschichte. Es steht auch im ... mehr lesen

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Archiv: Buchautoren

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Poesie ist Widerstand

16.09.2014: Die SZ freut sich über einen neuen britischen Geschichtskracher: Brendan Simms' "Kampf um Vorherrschaft", eine Geschichte Europas von 1453 bis heute. Datensammlerin Yvonne Hofstetter, die derzeit auf allen Zeitungskanälen funkt, warnt nun auch in ihrem Buch "Sie wissen alles" vor Big Data. Die NZZ empfiehlt Elisa Klaphecks Buch über die philosophischen Essayistin Margarete Susman. Und die taz feiert wie alle anderen auch Lutz Seilers Roman "Kruso" und Eduardo Halfons "Der polnische Boxer". Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Souveränes Schöpfertum

08.09.2014: Judith Hermanns Roman "Aller Liebe Anfang" zielt ins Herz der deutschen Mittelschicht. Sherko Fatah führt uns mit einem Übersetzer in den Irak. Silke Scheuermann besingt den Dodo. Und Geert Buelens zeigt uns Europas Dichter vor dem Ersten Weltkrieg. Dies alles und mehr in den interessantesten Büchern des Monats September. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Jedes Wort ein Diversant

08.09.2014: In Marcel Beyers neuem Gedichtband "Graphit", in dem vielfach Fotos Auslöser gewesen sein dürften, hört man immer wieder einzelne Stimmen im Thomas Klingschen Sinne heraus. Das Rheinland natürlich: flück flück flück. Eine Hommage. Mehr lesen

Aus dem Wortkontinuum

26.08.2014: In jedem Gedicht die ganze Welt. Ein paar Ausschnitte aus den Frühjahrsgedichten 2014. Zusammengestellt Mehr lesen

Hörnerschwung

12.07.2014: Walliser Schwarzhalsziegen, ein Melklied, Clarice Lispector und "fremd sprechen" - Beobachtungen vom 19. Internationalen Literaturfestival im Walliser Leukerbad. Mehr lesen