Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Hans Ulrich Reck

Hans Ulrich Reck, geboren 1953 in Schönenwerd (Schweiz), aufgewachsen in Basel, ist Philosoph, Kunstwissenschaftler und Publizist. Aufgrund eines öffentlichen, anonymen Wettbewerbs wurde er 1983 zum Vorsitzenden des Arbeitsrates des Internationalen Design Zentrums (IDZ) in Berlin bestellt - eine Funktion, die er bis 1986 ausübte. Seit dieser Zeit vielfältige, anhaltende Zusammenarbeit mit Bazon Brock.
Von 1981 bis 1995 war er Dozent für Kunstgeschichte, Architektur- und Designtheorie, Visuelle Kommunikation, Semiotik, Ästhetik und Medientheorie an der Höheren Schule für Gestaltung in Basel, von 1989 bis 1995 außerdem an der Höheren Schule für Gestaltung in Zürich. 1992-1995 arbeitete er als Vorsteher der Lehrkanzel und Professor für Kommunikationstheorie an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien.
1995 wurde Hans Ulrich Reck zum Professor für Kunstgeschichte im medialen Kontext an die Kunsthochschule für Medien Köln berufen. Wegweisend für die Arbeit an der KHM und die Konzeption einer angemessenen `Kunst durch Medien` wurde die Zusammenarbeit mit der Künstlergruppe `Knowbotic Research` und deren mit der Fächergruppe KMW verbundenem `Membrane. Labor für mediale Strategien`.
Seit 1998 bildet er zusammen mit Hartmut Böhme, Christina von Braun, Martin Burckhardt, Wolfgang Coy und Friedrich Kittler die Programmkommission für die Ausrichtung der `Interface 5`, die unter dem Titel `Poltik der Maschine` im Auftrag der Hamburger Kulturbehörde im September und Oktober 2000 in Hamburg durchgeführt wird.

Bücher von Hans Ulrich Reck

Reck, Hans Ulrich / Szeemann, Harald (Hrsg.): Junggesellenmaschinen. Erweiterte Neuausgabe

Cover: Junggesellenmaschinen

Springer Verlag, Wien - New York 1999, ISBN 3211833536, Kartoniert, 357 Seiten, 39,88 EUR

Als eines der bedeutendsten Ausstellungsunternehmen in der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts markieren die "Junggesellenmaschinen" zugleich einen Höhepunkt in Harald Szeemanns "Museum der Obsessionen". Diese grundlegend erweiterte Neuauflage des längst vergriffenen Kataloges macht anhand ergänzender Materialien Kontext, Ökonomie und Rezeption ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen