Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 24.05.2012, 14.09 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Hans Keilson

Hans Keilson, Schriftsteller und Psychoanalytiker, 1909 als Sohn eines jüdischen Textilhändlers in Bad Freienwalde an der Oder geboren, studierte Medizin und Sport in Berlin. 1936 emigrierte er mit seiner Frau in die Niederlande. Krieg und Besatzung erlebt er im Untergrund. Nach der Befreiung gründet er eine Organisation für aus Konzentrationslagern und Verstecken auftauchende jüdische Waisenkinder. Nach einer Ausbildung zum Psychoanalytiker 1979 verfasst er das Standardwerk "Sequentielle Traumatisierung bei Kindern". Hans Keilson starb 2011 in Hilversum.

Bücher von Hans Keilson

Keilson, Hans: Sieben Sterne. Gedichte und Geschichten

J. Rickersche Universitätsbuchhandlung, Gießen 2003, ISBN 3925740287, Broschiert, 48 Seiten, 8,50 EUR

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Keilson, Hans: Hans Keilson: Werke in zwei Bänden. Romane und Erzählungen; Gedichte und Essays

Cover: Hans Keilson: Werke in zwei Bänden

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3100495160, Gebunden, 1008 Seiten, 64,90 EUR

Herausgegeben von Heinrich Detering und Gerhard Kurz. Band 1: Romane und Erzählungen, Band 2: Gedichte und Essays. Hans Keilsons erzählerisches Werk entwirft Porträts, Psychogramme und Bilder aus der Zeit der späten Weimarer Republik, des zerstörerischen Nationalsozialismus und des Exils. Keilson führt seine Figuren ... mehr lesen
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Keilson, Hans: Da steht mein Haus. Erinnerungen

Cover: Da steht mein Haus

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2011, ISBN 310048519X, Gebunden, 143 Seiten, 16,95 EUR

Mit einem Gespräch zwischen Hans Keilson und Heinrich Detering. "Mit der Veränderung der Persönlichkeit ändert sich auch die Qualität der Erinnerung." Diesen Satz zitiert Hans Keilson gleich zu Beginn seiner rückblickenden Erzählung. Es sind Spiegelungen und Splitter, leise und zweifelnde Betrachtungen, die ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Faktenhuber

24.05.2012: Aichinger hören, empfiehlt die Zeit. Bei Felicitas Hoppe hält sie sich die Ohren zu: Das klappert. Die SZ stellt eine Alkibiades-Biografie vor. Die NZZ sucht mit Adorno den Konvergenzpunkt von Philosophie und Soziologie. Gründliche Ermittlung bescheinigt die FR dem Reporterteam Koldehoff/Timm im Kunstfälscherprozess Beltracchi. Die FAZ zieht höchste finanzpolitische Autorität heran, um Thilo Sarrazin Unfug vorzuwerfen. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen