Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 25.05.2012, 14.00 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Hans Joas

Hans Joas, geboren 1948, ist Max-Weber-Professor und Leiter des Max-Weber-Kollegs für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien an der Universität Erfurt sowie Professor für Soziologie und Social Thought an der University of Chicago.

Bücher von Hans Joas

Joas, Hans: Kriege und Werte. Studien zur Gewaltgeschichte des 20. Jahrhunderts

Cover: Kriege und Werte

Velbrück Verlag, Wellerswist 2000, ISBN 3934730132, Broschiert, 316 Seiten, 19,94 EUR

Wer die Gewaltgeschichte des 20. Jahrhunderts ernst nimmt, kann schwerlich an die Fortschrittsmythen glauben, die in den liberalen und sozialistischen Traditionen des politischen Denkens die Erwartung eines kommenden Friedens begründen. Hans Joas geht es weder um eine pazifistische Moralisierung noch um eine "realpolitische" Entmoralisierung des Krieges. ... mehr lesen
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Joas, Hans (Hrsg.) / Knöbl, Wolfgang (Hrsg.): Sozialtheorie. Zwanzig einführende Vorlesungen

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3518292692, Gebunden, 816 Seiten, 20,00 EUR

Dieses Buch gibt einen Überblick über die Entwicklung der Sozialtheorie seit 1945 und ihren heutigen Stand. Als Sozialtheorie wird dabei der Kern sozialwissenschaftlicher Theoriebildung bezeichnet, der sich von politischer Theorie und Kulturtheorie deutlich abheben lässt. Nach einer ausführlichen Behandlung des Versuchs von Talcott ... mehr lesen
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Joas, Hans: Lehrbuch der Soziologie.

Cover: Lehrbuch der Soziologie

Campus Verlag, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3593367653, Gebunden, 640 Seiten, 50,11 EUR

Herausgegeben von Hans Joas. Soziologische Texte zu lesen, ist meist eine Mühsal. Berüchtigt für ihre angeblich unverständliche Sprache, von inneren Auseinandersetzungen durchzogen, zu Selbstzweifeln neigend, hat die Soziologie Schwierigkeiten, ihr Wissen zu vermitteln. In die Medien gelangen meist nur pauschalisierende Zeitdiagnosen und demoskopische ... mehr lesen
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Joas, Hans (Hrsg.) / Wiegandt, Klaus (Hrsg.): Säkularisierung und die Weltreligionen.

Cover: Säkularisierung und die Weltreligionen

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2007, ISBN 3596176476, Kartoniert, 512 Seiten, 13,95 EUR

Die Frage nach der Religion, ihrer gegenwärtigen und zukünftigen Bedeutung und ihrer Rolle in Gesellschaft und Staat wird gegenwärtig von vielen Menschen als dringend empfunden und in der Öffentlichkeit breit erörtert. Die großen Weltreligionen - Christentum, Judentum, Islam, Hinduismus, Buddhismus und Konfuzianismus - ... mehr lesen
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Joas, Hans (Hrsg.): Die Anthropologie von Macht und Glauben. Das Werk Wolfgang Reinhards in der Diskussion

Cover: Die Anthropologie von Macht und Glauben

Wallstein Verlag, Göttingen 2008, ISBN 3835302655, Kartoniert, 138 Seiten, 19,00 EUR

Spätestens seit der Veröffentlichung von Wolfgang Reinhards meisterlicher "Geschichte der Staatsgewalt" von 1999, einer vergleichenden Verfassungsgeschichte Europas von den Anfängen bis zur Gegenwart, wird das umfangreiche wissenschaftliche Werk des Historikers immer mehr in seiner überragenden Bedeutung für die moderne ... mehr lesen
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Joas, Hans: Die Sakralität der Person. Eine neue Genealogie der Menschenrechte

Cover: Die Sakralität der Person

Suhrkamp Verlag, Berlin 2011, ISBN 3518585665, Gebunden, 303 Seiten, 26,90 EUR

Ein hartnäckiger Meinungsstreit der letzten Jahrzehnte dreht sich um die Frage, welchen Ursprungs die Idee der Menschenrechte ist. Verdanken wir sie unserem christlich-jüdischen Erbe oder ist sie eine Erfindung der Aufklärung? Weder das eine noch das andere, behauptet der Sozialtheoretiker Hans Joas und erzählt in seinem Buch eine ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Ungesetzliche Liaison

25.05.2012: Die FAZ taucht mitgenommen aus Stefan Merrill Blocks Roman über seinen bipolaren Großvater auf und verliebt sich mit Peter Goldsworthys 15-jährigen Helden in eine Lateinlehrerin. Die SZ findet die erstaunlichsten Querverbindungen in Marcel Beyers Reisebeschreibungen, Gedichten und ornithologischen Recherchen. Und sie stellt fest: Wer heute über Plagiat und Urheberrecht reden will, muss Philipp Theisohn lesen. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen