Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Bücher von Hannah Arendt
Arendt, Hannah: Vor Antisemitismus ist man nur noch auf dem Monde sicher. Beiträge für die deutsch-jüdische Emigrantenzeitung `Aufbau` 1941-45

Piper Verlag, München 2000, ISBN 3492040942, Gebunden, 245 Seiten, 20,35 EUR
Herausgegeben von Marie Luise Knott. "Wir können den Antisemitismus nur bekämpfen, wenn wir mit der Waffen in der Hand gegen Hitler kämpfen." In den Jahren 1941 bis 1945 schreibt die Philosophin Hannah Arendt regelmäßig für den "Aufbau", das Blatt des German Jewish Club für deutsch-jüdische Emigranten. Die Texte, die hier zum erstenmal in Buchform ... mehr lesen
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Arendt, Hannah: Denktagebuch. 1950-1973. 2 Bände

Piper Verlag, München 2002, ISBN 3492044298, Gebunden, 1232 Seiten, 118,00 EUR
Herausgegeben von Ursula Ludz und Ingeborg Nordmann in Zusammenarbeit mit dem Hannah-Arendt-Institut Dresden. Mit ausführlichem wissenschftlichen Apparat. Im Sommer 1950 vollendete Hannah Arendt ihre große Arbeit über die "Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft". Gleichzeitig begann sie damit, handschriftlich Aufzeichnungen in ... mehr lesen
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Arendt, Hannah: Der Liebesbegriff bei Augustin. Versuch einer philosophischen Interpretation
Philo Verlag, Berlin - Wien 2003, ISBN 3825703436, Kartoniert, 134 Seiten, 18,00 EUR
Herausgegeben und mit einem Vorwort von Ludger Lütkehaus. Der Liebesbegriff bei Augustin, diese Dissertation einer 23-jährigen Jüdin über eine Hauptfigur der christlichen Kirche, löste gleich bei ihrem Erscheinen im Jahre 1929 einen kleinen Skandal aus. Die Doktorandin hatte, darin waren sich die Rezensenten der wichtigsten ... mehr lesen
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Arendt, Hannah / Johnson, Uwe: Hannah Arendt / Uwe Johnson: Der Briefwechsel. 1967 bis 1975

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3518415956, Gebunden, 342 Seiten, 18,90 EUR
Herausgegeben von Eberhard Fahlke und Thomas Wild. "Ihre Freundschaft war ehrlich genug für Tapferkeit vor dem Freund", schreibt Uwe Johnson, eine Zeile von Ingeborg Bachmann aufgreifend, zum Tod von Hannah Arendt im Dezember 1975. Zehn Jahre zuvor waren sie einander zum ersten Mal begegnet. Der Briefwechsel umfasst insgesamt 60 größtenteils ... mehr lesen
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Arendt, Hannah: Über das Böse. Eine Vorlesung zu Fragen der Ethik

Piper Verlag, München und Zürich 2006, ISBN 3492046940, Gebunden, 200 Seiten, 19,90 EUR
Mit einem Nachwort von Franziska Augstein. Aus dem Nachlass herausgegeben von Jerome Kohn. Übersetzt von Ursula Ludz. Vor dem Hintergrund des Eichmann-Prozesses und der "Verbrechen, die niemand für möglich gehalten hätte", denkt Hannah Arendt 1965 in einer Vorlesung über das Böse nach. Eine Ethik "nach ... mehr lesen
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Arendt, Hannah / Scholem, Gershom: Hannah Arendt / Gershom Scholem. Der Briefwechsel 1939-1964

Jüdischer Verlag, Frankfurt 2010, ISBN 3633542345, Gebunden, 695 Seiten, 39,90 EUR
Herausgegeben von Marie Luise Knott unter Mitarbeit von David Heredia. "Juden sterben in Europa und man verscharrt sie wie Hunde." So schließt der Brief, in dem Hannah Arendt im Oktober 1940 Gershom Scholem mitteilt, dass sich Walter Benjamin auf der Flucht vor den Nazis das Leben genommen hat. In Zeiten größter Bedrohung ... mehr lesen
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Arendt, Hannah / Fest, Joachim: Eichmann war von empörender Dummheit. Gespräche und Briefe

Piper Verlag, München 2011, ISBN 3492054420, Gebunden, 207 Seiten, 16,95 EUR
In Vorbereitung seines 1964 gesendeten Rundfunkinterviews über Hannah Arendts spektakulären Prozessbericht "Eichmann in Jerusalem" schickt Joachim Fest einen dicken Fragenkatalog an die Autorin. Natürlich spielt darin auch der Vorwurf vieler Kritiker eine Rolle, Arendt verharmlose Adolf Eichmanns Schuld auf unerträgliche Weise. Tatsächlich ... mehr lesen
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Erhard Oeser: Das Reich des Mahdi
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Lukas Hartmann: Räuberleben
Geächtet, verteufelt, gejagt das ist das Schicksal des Räuberhauptmanns Hannikel und seiner Familie. Ein historischer ...
Archiv: Bücherschauen
Krisen des modernen Ichs
26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief
Nerv für klare Worte
07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





