Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Hanjo Kesting

Hanjo Kesting, geboren 1943 in Wuppertal, studierte Philosophie, Literaturwissenschaft und Geschichte in Köln, Tübingen und Hamburg. Seit 1973 leitet er die Redaktion Kulturelles Wort im NDR-Hörfunk. Herausgeber der HÖR-BÜCHER der Deutschen Grammophon. Zahlreiche Publikationen zu Literatur und Musik sowie zum Medium Rundfunk.

Bücher von Hanjo Kesting

Kesting, Hanjo: Heinrich und Thomas Mann: Ein deutscher Bruderzwist. Dokumentation

Cover: Heinrich und Thomas Mann: Ein deutscher Bruderzwist

Litraton, Hamburg 2000, ISBN 3894695668, CD, 0 Seiten, 24,90 EUR

2 CDs mit 106 Minuten Laufzeit. Gesprochen von Gerd Wameling, Siegfried W. Kernen, Achim Gertz und Ingeborg Kallweit. Eine Produktion des NDR (Life-Mitschnitt). ... mehr lesen
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Kesting, Hanjo: Nachlese. Essays zur Literatur

Cover: Nachlese

Wallstein Verlag, Göttingen 2000, ISBN 3892443734, Gebunden, 264 Seiten, 20,45 EUR

"Schreiben ist ein Mißbrauch der Sprache, stille für sich lesen ein trauriges Surrogat der Rede." So steht es in "Dichtung und Wahrheit". Goethes Einsicht entsprechend präsentiert Hanjo Kesting seit vielen Jahren in den NDR-Sendereihen "Am Morgen vorgelesen" und "Am Abend vorgelesen" die großen Texte der Weltliteratur: von Moses und der Genesis ... mehr lesen
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Kesting, Hanjo (Hrsg.): Friede den Hütten! Krieg den Palästen!. Georg Büchner. Der Hessische Landbote. Briefe

Cover: Friede den Hütten! Krieg den Palästen!

Edition Nautilus, Hamburg 2002, ISBN 3894013990, Kartoniert, 127 Seiten, 9,90 EUR

Büchners Briefe als Lektüre gegen seine Verharmlosung in der Literaturwissenschaft! Durch die erstaunliche Lebendigkeit und Modernität seines Stils lassen sich die Schriften des jungen Sozialrevolutionärs heute wie zeitgenössische Texte lesen. Hanjo Kesting hat alle bekannten erhaltenen Briefe und Briefauszüge Georg Büchners ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen