Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
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Bücher von Hallgrimur Helgason
Helgason, Hallgrimur: 101 Reykjavik. Roman

Klett-Cotta Verlag, Stuttgart 2002, ISBN 3608930698, Gebunden, 440 Seiten, 22,00 EUR
Aus dem Isländischen von Karl-Ludwig Wetzig. "101 Reykjavik" ist eine schräge Komödie um den 34jährigen Hlynur, einen ziemlichen Versager, der die Tage im Bett vergammelt und im Internet nach Pornos surft und auch sonst wenig Sinnvolles tut. Er lebt noch bei seiner Mutter, und wenn er mal weggeht, dann bloß nachts zum Kneipenbummel ... mehr lesen
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Helgason, Hallgrimur: Vom zweifelhaften Vergnügen, tot zu sein.. Roman

Klett-Cotta Verlag, Stuttgart 2005, ISBN 3608936521, Gebunden, 616 Seiten, 24,50 EUR
Aus dem Isländischen übersetzt von Karl-Ludwig Wetzig. Ein Kind findet den reglosen Greis nahe dem einsamen Schafhof seines Vaters. Gastfreundschaft ist in Island heilig, daher nimmt der wortkarge Viehbauer den Findling auf. ... mehr lesen
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Helgason, Hallgrimur: Rokland. Roman

Klett-Cotta Verlag, Stuttgart 2006, ISBN 3608937668, Gebunden, 479 Seiten, 24,50 EUR
Aus dem Isländischen von Karl-Ludwig Wetzig. Schlechter kann es für Böddi nicht laufen. Erst fliegt er als Lehrer, dann erfährt er, dass er gerade der Tochter seines ehemaligen Rektors ein Kind gemacht hat. Dann verliert er nach dem Tod der Mutter auch noch sein Elternhaus. Das reicht, um durchzudrehen: Böddi steigt auf sein ... mehr lesen
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Helgason, Hallgrimur: Zehn Tipps, das Morden zu beenden und mit dem Abwasch zu beginnen. Roman

Tropen Verlag, Stuttgart 2010, ISBN 3608501088, Gebunden, 271 Seiten, 19,90 EUR
Aus dem Isländischen von Kristof Magnusson. Eigentlich ist er Kroate, eigentlich lebt er in New York und eigentlich ist er kein Priester, sondern ein Auftragskiller mit 66 erfolgreich ausgeführten Morden. Doch einmal in Island angekommen, bleibt Toxic nichts anderes übrig, als die Rolle des Predigers zu spielen. Mehr schlecht als recht ... mehr lesen
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Helgason, Hallgrimur: Eine Frau bei 1000 Grad. Aus den Memoiren der Herbjörg Maria Björnsson

Klett-Cotta Verlag, Stuttgart 2011, ISBN 3608501126, Gebunden, 400 Seiten, 19,95 EUR
Aus dem Isländischen von Karl-Ludwig Wetzig. Drei Söhne von neun Männern, das ist genug. In ihrer Garage surft die 80-jährige Herbjörg durchs Internet und begleicht letzte Rechnungen, während der Ofen für ihre Einäscherung heißläuft. "Ich lebe hier allein in einer Garage, zusammen mit einem Laptop und ... mehr lesen
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Zwei lachende Augen
23.05.2012: Die FAZ lässt sich in Fabio Genovesis "Fische füttern" von einem ungeküssten italienischen Jüngling bezaubern und von Andreas Rinke und Christian Schwägerl auf 11 drohende Kriege vorbereiten. Die NZZ liest Thomas Pogges leidenschaftliches politikphilosophisches Werk "Weltarmut und Menschenrechte" und folgt Beatriz Preciado durch das "Pornotopia" Hugh Hefners. Die SZ teilt Esther Kinskys Sehnsucht nach Leben. Mehr lesen
Archiv: Bücherbrief
Nerv für klare Worte
07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





