Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Gyula Krudy

Gyula Krúdy wurde 1878 in Nyíregyháza als Sohn eines kleinadeligen Anwalts geboren. 1893 veröffentlichte er seine erste Kurzgeschichte. 1896 ging er als Journalist nach Budapest und wurde 1914 Mitglied der Petöfi-Gesellschaft. Krúdy schrieb mehr als 60 Romane, 3000 Kurzgeschichten und 1000 Zeitungsartikel. 1930 erhielt er den Baumgarten-Preis. Er starb in Budapest 1933.

Bücher von Gyula Krudy

Krudy, Gyula: Die rote Postkutsche. Roman

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 1999, ISBN 3518395564, Taschenbuch, 397 Seiten, 10,12 EUR

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Krudy, Gyula: Meinerzeit. Roman

Cover: Meinerzeit

dtv, München 1999, ISBN 3423241721, Taschenbuch, 233 Seiten, 12,27 EUR

Gyula Krúdy beschreibt in seinem 1930 erschienenen Roman "Meinerzeit" das Lebensgefühl einer ganzen Epoche: die Sehnsucht nach dem Budapest des 19. Jahrhunderts. Der ungarische Klassiker in deutscher Erstübersetzung. ... mehr lesen
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Krudy, Gyula: Das Gespenst von Podolin. Roman

Cover: Das Gespenst von Podolin

Kortina Verlag, Budapest 2008, ISBN 3950231560, Gebunden, 267 Seiten, 18,90 EUR

Aus dem Ungarischen von György Buda. Das Nachwort von György Dalos. Das junge slowakische Bauernmäd­chen Antschurka verschlägt es nach dem Tod ihrer Mutter in das verschla­fene Städtchen Podolin, wo sie in dem Haushalt des schwerreichen Jungge­sel­len Riminszky Unterschlupf findet. Den grimmigen Hausherrn scheint eine geheimnisvolle ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen