Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
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Bücher von Günter Kunert
Kunert, Günter: Nachrichten aus Ambivalencia.

Wallstein Verlag, Göttingen 2001, ISBN 3892444366, Broschiert, 63 Seiten, 14,32 EUR
In seinen Beobachtungen und Notizen fixiert Günter Kunert skurrile Situationen und gesellschaftliche Paradoxa. Als Skeptiker befragt er die moralischen und politischen Maßstäbe unserer Zeit. Seine Analysen sind der Aufklärung verpflichtet. Die "Nachrichten aus Ambivalencia" sind ausgewählte Stücke aus einer großen Textsammlung, die zwischen den ... mehr lesen
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Kunert, Günter: So und nicht anders. Ausgewählte und neue Gedichte

Carl Hanser Verlag, München 2002, ISBN 3446201386, Gebunden, 168 Seiten, 14,90 EUR
Der Zeitpunkt ist gekommen, einen Blick auf das halbe Jahrhundert zu werfen, das Günter Kunert so ironisch und illusionslos begleitet hat. Seit 50 Jahren hat er Gedichtbände veröffentlicht. "So und nicht anders" vereinigt zum ersten Mal das, was für Kunert bleibt von seinem umfangreichen lyrischen Werk. ... mehr lesen
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Kunert, Günter: Kopfzeichen vom Verratgeber. 42 Hinterglasgemälde

Ullstein Verlag, Berlin - München 2002, ISBN 3550083920, Gebunden, 111 Seiten, 22,00 EUR
Wort und Bild zu kombinieren, ist Günter Kunert eine Lust, denn Literatur und Kunst stellen reiche Gabentische dar. Durch seine grotesken, phantastischen und erotischen Bilder oder die bedeutungsvielfältigen Wort- und Satzspielereien, Verballhornungen und Umstülpungen lugt, bei allem Spaß, aber auch ein ziemlich bitterer Ernst. ... mehr lesen
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Kunert, Günter: Die Botschaft des Hotelzimmers an den Gast. Aufzeichnungen

Carl Hanser Verlag, München 2004, ISBN 3446204601, Gebunden, 347 Seiten, 21,50 EUR
Ein Buch, das ganze Bibliotheken ersetzt: Günter Kunerts Kompendium über Leben und Liebe, Kinderspiele und Weltuntergänge, Freunde und Feinde, Träume und Albträume - also über die immer wieder schreckliche und erheiternde Wahrheit. Das Lebens- und Lesebuch eines großen Dichters. ... mehr lesen
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Kunert, Günter: Der alte Mann spricht mit seiner Seele.

Wallstein Verlag, Göttingen 2006, ISBN 3835300431, Gebunden, 106 Seiten, 18,00 EUR
Man kennt den Dichter Günter Kunert als einen, der die Weltläufte immer skeptisch oder doch zumindest abwartend verfolgt hat. Gewiss war er eher ein Warner als ein Apologet der Zukunft. Nun hat er ein Buch mit Miniaturen geschrieben, stets beginnend mit den drei Worten "Der alte Mann", in denen er sich in einem hintergründigen, ... mehr lesen
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Kunert, Günter: Irrtum ausgeschlossen. Geschichten zwischen gestern und morgen

Carl Hanser Verlag, München 2006, ISBN 3446199128, Gebunden, 242 Seiten, 19,90 EUR
In diesem Band sind die berühmtesten sowie die neuesten Texte Günter Kunerts vereinigt: Neben Bekanntem wie 'Die Beerdigung findet in aller Stille statt' und 'Der Hai' finden sich Autobiografisches sowie zahlreiche neue und unbekannte Erzählungen. ... mehr lesen
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Kunert, Günter: Auskunft für den Notfall.

Carl Hanser Verlag, München 2008, ISBN 3446209913, Gebunden, 304 Seiten, 19,90 EUR
Herausgegeben von Hubert Witt. Günter Kunert hat gesammelt, was im alltäglichen Notfall bewahrt werden muss: Heimat als Reisegepäck, Verwischte Grenzen (Metropole und Provinz), das sind seine Themen; und den Gedenktagen der Deutschen folgend, dem Volkstrauertag, dem 17. Juni oder dem 9. November, dem 13. August oder dem Mai 68, erzählt ... mehr lesen
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Kunert, Günter: Als das Leben umsonst war. Gedichte

Carl Hanser Verlag, München 2009, ISBN 3446232850, Gebunden, 160 Seiten, 15,90 EUR
Günter Kunert ist einer der wichtigsten Lyriker unseres Jahrhunderts. Keiner hat wie er die Wirrungen der deutschen Geschichte in Gedichten verfolgt, keiner einen so illusionslosen Blick auf den Menschen im Allgemeinen und die Menschen in Deutschland im Speziellen gerichtet. Mit "Als das Leben umsonst war" legt Kunert seine Gedichte der ... mehr lesen
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Kunert, Günter: Das letzte Wort hat keiner. Über Schriftsteller und Schriftstellerei

Wallstein Verlag, Göttingen 2009, ISBN 3835305212, Gebunden, 176 Seiten, 18,90 EUR
"Warum schreiben", hat Kunert schon vor mehr als drei Jahrzehnten in einem berühmten Band gefragt, in dem er über Schriftsteller und Bücher geschrieben hat. Für ihn sind Schreiben und Lesen gleichermaßen lebensnotwendige Vorgänge, zwei Seiten einer Medaille. Er verknüpft das Nachdenken über sein eigenes ... mehr lesen
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Erhard Oeser: Das Reich des Mahdi
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Geächtet, verteufelt, gejagt das ist das Schicksal des Räuberhauptmanns Hannikel und seiner Familie. Ein historischer ...
Archiv: Bücherschauen
Krisen des modernen Ichs
26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief
Nerv für klare Worte
07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





