Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Günter Herburger

Günter Herburger wurde 1932 in Isny im Allgäu geboren. Er studierte Theaterwissenschaften, Literatur, Philosophie und Sanskrit in München und Paris. Herburger lebte und arbeitete in verschiedenen Berufen in Frankreich, Spanien, Nordafrika und Italien. Er publizierte Romane, Erzählungen, Gedichte, Hörspiele, Fernsehdrehbücher sowie literatur- und gesellschaftskritische Beiträge. Für sein Werk erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Peter-Huchel-Preis und den Münchner Literaturpreis.

Bücher von Günter Herburger

Herburger, Günter: Elsa. Roman

Cover: Elsa

Luchterhand Literaturverlag, München 1999, ISBN 3630870287, gebunden, 342 Seiten, 21,47 EUR

Makar Andreas Loth möchte die Welt sehen, sie begreifen, sich näher kommen. Er verläßt den Schutz der psychiatrischen Klinik, reist nach Rußland, nach Amerika; er begeistert sich an dem weiten Blick vom Ulmer Münster herab - und er schreibt, damit ihm nichts von seinen kostbaren Entdeckungen verlorengeht, lange bezaubernde Briefe an seine ferne ... mehr lesen
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Herburger, Günter: Humboldt. Reise-Novellen

Cover: Humboldt

A1 Verlag, München 2001, ISBN 3927743569, Gebunden, 112 Seiten, 24,54 EUR

Prosatexte, Bild-Text-Bild-Geschichten und die Kombination aus beidem: Klettersteige im Montblanc, an denen das Überholen für Sprinter unmöglich erscheint und die Gezeiten der Natur verlockend sind. Das Basislager in Mauretanien, wo es seit fünfzehn Jahren nicht mehr regnete und als Kompass am Himmel das Kreuz des Südens auftaucht, ... mehr lesen
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Herburger, Günter: Eine fliegende Festung. Gedichte

Cover: Eine fliegende Festung

A1 Verlag, München 2002, ISBN 3927743623, Gebunden, 96 Seiten, 15,80 EUR

In unsicheren Zeiten stellt eine fliegende Festung ein "unzerstörbares Kastel" dar. Sie ist der Kopf, der nichts weniger als eine Synopse des Abendlandes anstrebt. "Der Kopf" als Gedicht des Autors wird so zum Kopf des Lesers, dem nichts mehr passieren kann, solange "ein kleines Heldengedicht" stand hielte in dieser Welt. ... mehr lesen
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Herburger, Günter: Schlaf und Strecke.

Cover: Schlaf und Strecke

A1 Verlag, München 2004, ISBN 3927743747, Gebunden, 349 Seiten, 19,80 EUR

Mit "Flucht, um wieder heimzukehren" umschreibt Günter Herburger seinen Drang, der Enge des Schreibtischdaseins ein tägliches Lauf- und Trainingspensum entgegenzusetzen. Die Höhepunkte bilden Marathon- und Extremlangstreckenläufe, die ihn in unterschiedliche Städte, Landschaften und Klimazonen führen. Riga, Emmental, ... mehr lesen
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Herburger, Günter: Der Tod. Eine Reise ohne Ende

Cover: Der Tod

A1 Verlag, München 2006, ISBN 3927743852, Kartoniert, 192 Seiten, 24,80 EUR

Mit 172 Farbfotos. Günter Herburger legt mit diesem Buch den Abschluss seiner "Trilogie der Verschwendung" vor. Wie in den Bänden "Das Glück" und "Die Liebe" ist die Verbindung von Text und Bild ein grundlegender Aspekt des Erzählens. Daraus entstehen Fotonovellen von höchster poetischer Intensität, ... mehr lesen
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Herburger, Günter: Der Kuss. Gedichte

Cover: Der Kuss

A1 Verlag, München 2008, ISBN 3940666025, Gebunden, 112 Seiten, 16,40 EUR

Gedichte sind notwendige Träume, sagt Günter Herburger, ohne sie könne er nicht leben, auch nicht längere Bücher schreiben. Voraussetzung dafür seien Wissen, Geduld, Spiellust und Zorn. Der neugierige Blick, gepaart mit perfider Beobachtungsgabe und den Horizonten der Erinnerungen, findet Bilder, die als Katalysatoren der ... mehr lesen
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Herburger, Günter: Ein Loch in der Landschaft. Gedichte

Cover: Ein Loch in der Landschaft

A1 Verlag, München 2010, ISBN 3940666165, Gebunden, 104 Seiten, 18,80 EUR

"Geschmeidig, als hätte er ein Ich, / nimmt er auf einer Marmorsäule Platz, / in seinem Köpfchen wehen Farne der Verblendung ...! Ob Günter Herburger wie hier einen "Stadtspatz" porträtiert, ob er die Klüfte des ländlichen Idylls oder die Physiognomie der Stalin-Allee zum Gegenstand seiner Lyrik macht, ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen