Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
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Bücher von Gertrud Kolmar
Kolmar, Gertrud: Die jüdische Mutter.
Wallstein Verlag, Göttingen 1999, ISBN 3892441901, gebunden, 222 Seiten, 19,43 EUR
Im Nachlaß Gertrud Kolmars fand sich der umfangreiche Prosatext, der 1930/31 entstand und 1965 erstmals gedruckt wurde. In vielen Details spiegelt er autobiographische Erfahrungen Kolmars im Berlin der späten zwanziger Jahre. Der stärker werdende Antisemitismus und die gleichzeitige Notwendigkeit, sich mit der eigenen jüdischen Identität auseinanderzusetzen, ... mehr lesen
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Kolmar, Gertrud: Gertrud Kolmar: Das lyrische Werk. Sämtliche Gedichte in drei Bänden

Wallstein Verlag, Göttingen 2003, ISBN 3892444994, Gebunden, 1248 Seiten, 98,00 EUR
Gertrud Kolmar gilt als gleichrangige Lyrikerin neben Annette von Droste-Hülshoff und Else Lasker-Schüler, doch sind ihre Arbeiten, die in der Zeit des Nationalsozialismus durch den Einsatz der nächsten Verwandten vor der Vernichtung bewahrt wurden, bis heute noch relativ unbekannt geblieben. In der vorliegenden kommentierten kritischen ... mehr lesen
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Kolmar, Gertrud: Die Dramen.

Wallstein Verlag, Göttingen 2005, ISBN 3892448221, Gebunden, 296 Seiten, 38,00 EUR
Gertrud Kolmar (1894-1943) fand bisher hauptsächlich als Lyrikerin Anerkennung. Weder ihre Prosa noch ihre Theaterstücke wurden zu ihren Lebzeiten veröffentlicht. 1943 wurde sie im Verlauf der »Fabrikaktion« deportiert und in Auschwitz ermordet. Gertrud Kolmars dramatisches Schaffen ist bislang nur unzulänglich und nicht vollständig ... mehr lesen
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Kolmar, Gertrud: Susanna. Eine Erzählung. Gesprochen von Sophie Rois. 2 CDs

Herzrasen Verlag, Berlin 2006, ISBN 3937362061, CD, 16,90 EUR
2 CDs mit einer Laufzeit von 125 Minuten. Von der Sehnsucht nach einer anderen Wirklichkeit erzählt Gertrud Kolmar in diesem märchenhaften Text, den sie in den ersten Wochen des Jahres 1940 schrieb - einer Zeit wachsender Bedrohung und Entrechtung. In einem poetischen Monolog erinnert sich eine "alte Erzieherin mit grauem Scheitel" ... mehr lesen
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Erhard Oeser: Das Reich des Mahdi
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Geächtet, verteufelt, gejagt das ist das Schicksal des Räuberhauptmanns Hannikel und seiner Familie. Ein historischer ...
Archiv: Bücherschauen
Krisen des modernen Ichs
26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Nerv für klare Worte
07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





