Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Gerlind Reinshagen

Gerlind Reinshagen, geboren am 4. Mai 1926 in Königsberg. 1944 Abitur in Halberstadt, anschließend Apothekerlehre. 1946 - 1949 Studium der Pharmazie in Braunschweig. 1953 - 56 Studium an der Hochschule der Künste in Berlin. Seit 1956 freie Schriftstellerin; zahlreiche Romane, Theaterstücke und Hörspiele. Lebt in Berlin. Mitglied des PEN-Zentrums und der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste.

Bücher von Gerlind Reinshagen

Reinshagen, Gerlind: Göttergeschichte. Roman

Cover: Göttergeschichte

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2000, ISBN 351841125X, Gebunden, 224 Seiten, 18,41 EUR

R. R., eine junge Frau Mitte der sechziger Jahre in Westberlin, wird eines Tages von Stimmen heimgesucht, die sie aus der Bahn werfen. Wie in einer Art Geisteskrankheit hört sie "ihre Götter" Tag und Nacht sprechen, hört sie streiten, räsonieren, lachen; sie kann sich nicht vor ihnen retten. Dabei gerät sie in eine kaum erträgliche Isolation. ... mehr lesen
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Reinshagen, Gerlind: Joint Venture. Kleine Studie über die Impotenz

Cover: Joint Venture

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3518413988, Kartoniert, 59 Seiten, 12,90 EUR

Nana und Nono, zwei lang befreundete Huren, geraten gesprächsweise auf das Thema Alterssicherung. Wie es wäre, wenn ihre beiden studierten Kinder, Nanas Angelina und Nonos Julian, sich zusammentäten und gemeinsam ein Bordell betrieben, dessen Erfolg den Müttern erlauben würde, sich endlich zur Ruhe zu setzen. Gesagt, getan. ... mehr lesen
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Reinshagen, Gerlind: Vom Feuer. Roman

Cover: Vom Feuer

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2006, ISBN 3518417428, Gebunden, 195 Seiten, 19,80 EUR

"Vom Feuer" berichtet von einer Freundesgruppe junger Menschen, die im Zweiten Weltkrieg in einer deutschen Kleinstadt (und fern von ihr, als Soldaten, im Gefangenenlager) aufwachsen - aber was heißt unter diesen Umständen aufwachsen? Die sich begeistern und doch entziehen, in ihre eigenen Welten einspinnen. Früh machen sie ... mehr lesen
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Reinshagen, Gerlind: Die Frau und die Stadt. Eine Nacht im Leben der Gertrud Kolmar

Cover: Die Frau und die Stadt

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2007, ISBN 3518419315, Kartoniert, 57 Seiten, 14,80 EUR

An einem ihrer letzten Berliner Tage besteigt Gertrud Kolmar im Morgengrauen die Siegessäule, um zu springen, um Schluss zu machen, selbstbestimmt, wenn auch nicht aus freien Stücken - bevor sie von der Fabrikarbeit weggeholt und ins Vernichtungslager transportiert wird. Schließlich steigt sie wieder herunter. Sie hat beschlossen, durchzuhalten ... mehr lesen
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Reinshagen, Gerlind: Nachts. Roman

Cover: Nachts

Suhrkamp Verlag, Berlin 2011, ISBN 3518422472, Gebunden, 130 Seiten, 16,90 EUR

Jemand hat sich verwählt. Statt aufzulegen beginnt er zu sprechen. Eine Verbindung entsteht, rein zufällig. Zwei Personen ein älterer Arzt, eine junge Frau, Schneiderin, die beide ihre Arbeit lieben, doch im Verlauf ihrer Unterhaltungen anfangen, daran zu zweifeln. Die über das virtuelle Leben ihrer nächtlichen Gespräche ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen