Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 24.05.2012, 14.09 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Gerhard Wolf

Gerhard Wolf, geboren 1952, studierte in den 80er Jahren Kunstgeschichte, Philosophie und Christlichen Archäologie in Heidelberg und Rom. 1994 bis 1997 Gastprofessuren in Berlin (Humboldt-Universität) und Wien. 1997 war er Directeur d'etudes invite der EHESS, Paris. Mitarbeit bei Ausstellungen in Wien und Rom. Im akademischen Jahr 2001 bis 2002 hatte er die Richard Krautheimer-Professur an der Bibliotheca Hertziana (Max-Planck-Institut) in Rom inne und war für diesen Zeitraum beurlaubt. Seit 2003 ist er Direktor des Deutschen Kunsthistorischen Instituts in Florenz. Schwerpunkte in Lehre und Forschung: Historische Bild- und Medienanthropologie, italienische Kunst vom Mittelalter bis zum Frühbarock, Malerei der frühen Niederländer und ihre Rezeption in Italien, Kunsttheorie der Renaissance (Alberti, Leonardo), literarische Bildkonzepte und Methodengeschichte.

Bücher von Gerhard Wolf

Wolf, Gerhard: Schleier und Spiegel. Traditionen des Christusbildes und die Bildkonzepte der Renaissance

Cover: Schleier und Spiegel

Wilhelm Fink Verlag, München 2002, ISBN 3770536320, Gebunden, 508 Seiten, 66,00 EUR

Mit 150 zum Teil farbigen Abbildungen. Schleier und Spiegel sind Leitmetaphern des Bildverständnisses antik-christlicher Tradition, das Christusbild bietet sich als zentrales Paradigma an. Der Schleier, um den es dabei geht, ist das Schweißtuch der Veronika. Das Buch rekonstruiert die Geschichte dieses nicht von Menschenhand geschaffenen ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

Hoffmann, Annette (Hrsg.) / Martin, Frank (Hrsg.) / Wolf, Gerhard (Hrsg.): BücherGänge. Miszellen zu Buchkunst, Leselust und Bibliotheksgeschichte

Cover: BücherGänge

Manutius Verlag, Heidelberg 2006, ISBN 3934877494, Gebunden, 381 Seiten, 38,00 EUR

In den sich täglich verlängernden Gängen aus Büchern umherschweifend, entdeckt man, was man schon immer lesen wollte oder worauf man nie gekommen wäre. ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Faktenhuber

24.05.2012: Aichinger hören, empfiehlt die Zeit. Bei Felicitas Hoppe hält sie sich die Ohren zu: Das klappert. Die SZ stellt eine Alkibiades-Biografie vor. Die NZZ sucht mit Adorno den Konvergenzpunkt von Philosophie und Soziologie. Gründliche Ermittlung bescheinigt die FR dem Reporterteam Koldehoff/Timm im Kunstfälscherprozess Beltracchi. Die FAZ zieht höchste finanzpolitische Autorität heran, um Thilo Sarrazin Unfug vorzuwerfen. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen