Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Gerhard Paul

Gerhard Paul, geboren 1951, seit 1994 Professor für Geschichte an der Universität Flensburg; zahlreiche Veröffentlichungen zum NS-Herrschaftsapparat.

Bücher von Gerhard Paul

Mallmann, Klaus-Michael (Hrsg.) / Paul, Gerhard: Die Gestapo im Zweiten Weltkrieg. `Heimatfront` und besetztes Europa

Cover: Die Gestapo im Zweiten Weltkrieg

Primus Verlag, Darmstadt 2000, ISBN 389678188X, Gebunden, 674 Seiten, 50,11 EUR

Im Anschluss an den erfolgreichen Band "Die Gestapo - Mythos und Realität" schließt dieser Band nun die Darstellung der unterschiedlichsten Teilbereiche der Gestapo ab. Die 27 Beiträge ausgewiesener Fachleute konzentrieren sich auf die Jahre 1939 bis 1945 und untersuchen die Wirkungsweise an der "Heimatfront" in Deutschland ebenso wie in den besetzten ... mehr lesen
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Paul, Gerhard: Die Täter der Shoah. Fanatische Nationalsozialisten oder ganz normale Deutsche?

Cover: Die Täter der Shoah

Wallstein Verlag, Göttingen 2002, ISBN 3892445036, Broschiert, 280 Seiten, 20,00 EUR

Herausgegeben von Gerhard Paul. Der Band liefert einen aktuellen Überblick der Forschungsergebnisse über die Täter der Shoah und trägt zur Versachlichung der Debatte über ein jahrzehntelang vernachlässigtes Thema bei. Verbrechen der Wehrmacht haben erstmals umfassend Fragen nach den Tätern der Shoah aufgeworfen. Handelte ... mehr lesen
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Paul, Gerhard: Bilder des Krieges, Krieg der Bilder. Die Visualisierung des modernen Krieges

Cover: Bilder des Krieges, Krieg der Bilder

Ferdinand Schöningh Verlag, Paderborn 2004, ISBN 3770540530, Gebunden, 526 Seiten, 49,90 EUR

Wie zuletzt der Irak-Krieg zeigt, sind moderne Kriege immer auch Kriege der Bilder. In seiner reich illustrierten Pionierstudie analysiert der Flensburger Historiker und Sozialwissenschaftler Gerhard Paul die Gesichter, die Ausprägungen und die Ursachen dieser Bilder-Kriege von den ersten fotografierten Kriegen des 19. Jahrhunderts bis zu den ... mehr lesen
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Paul, Gerhard: Der Bilderkrieg. Inszenierungen, Bilder und Perspektiven der 'Operation Irakische Freiheit'

Cover: Der Bilderkrieg

Wallstein Verlag, Göttingen 2005, ISBN 3892449805, Gebunden, 237 Seiten, 24,00 EUR

Mit 21 farbigen Abbildungen. Wie kein Krieg zuvor war der Irak-Krieg von 2003/04 ein "Bilderkrieg", in dem die Kriegsparteien Bilder als Waffen einsetzten und via Bild kommunizierten. Im Anschluss an seine große Studie "Bilder des Krieges - Krieg der Bilder" (2004) untersucht der Flensburger Historiker und Sozialwissenschaftler ... mehr lesen
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Mallmann, Klaus-Michael (Hrsg.) / Paul, Gerhard (Hrsg.): Karrieren der Gewalt. Nationalsozialistische Täterbiographien

Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2004, ISBN 353416654X, Gebunden, 282 Seiten, 39,90 EUR

Bisher befasste man sich vorwiegend nur mit den Haupttätern Hitler, Himmler oder Heydrich. Klaus-Michael Mallmann und Gerhard Paul versammeln in diesem Band 23 Portraits von NS-Tätern der zweiten und dritten Ebene. Damit geben sie der jungen Täterforschung erstmals eine gesicherte Grundlage. Darüber hinaus ziehen die beiden Herausgeber ... mehr lesen
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Paul, Gerhard: Visual History. Ein Studienbuch

Cover: Visual History

Vandenhoeck und Ruprecht Verlag, 2006, ISBN 3525362897, Gebunden, 379 Seiten, 21,90 EUR

Dass Bilder nicht nur Geschichte machen, sondern auch Geschichte schreiben, beschäftigt immer stärker die historische Fachwissenschaft. Als visual turn wird dieser Bedeutungswandel seit einiger Zeit beschrieben und in seinen Auswirkungen auf die Arbeit von Historikern diskutiert. Wie die Erkenntnisinteressen, Themen, Arbeitsformen und Präsentationen ... mehr lesen
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Paul, Gerhard (Hrsg.): Jahrhundert der Bilder. 1949 bis heute

Cover: Jahrhundert der Bilder

Vandenhoeck und Ruprecht Verlag, Göttingen 2008, ISBN 3525300123, Gebunden, 794 Seiten, 39,90 EUR

Das 20. Jahrhundert war mehr als jede Zeit zuvor ein Jahrhundert der Bilder. In zwei Bänden, auf rund 1.600 Seiten, präsentieren 160 ausgewiesene Expertinnen und Experten aus fünfzehn Wissenschaftsdisziplinen und zehn Ländern die wichtigsten und bekanntesten Bilder und Bildmedien dieses Jahrhunderts aus Politik, Kultur, Werbung und ... mehr lesen
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Paul, Gerhard: Das Jahrhundert der Bilder. 1900 bis 1949

Cover: Das Jahrhundert der Bilder

Vandenhoeck und Ruprecht Verlag, Göttingen 2009, ISBN 3525300115, Gebunden, 822 Seiten, 39,90 EUR

Dieses Buch erzählt die visuelle Geschichte der Weltkriegszeit. Es zeigt die Schlüsselbilder, die die Welt bewegten, und die imaginierten Welten, die zu kollektiven Bildern dieser Epoche wurden. Der Untergang der Titanic und das Attentat von Sarajewo, die Hafentreppe von Odessa und der Junge im Warschauer Ghetto, die Persil-Frau und Micky ... mehr lesen
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Paul, Gerhard (Hrsg.): Öffentliche Erinnerung und Medialisierung des Nationalsozialismus. Eine Bilanz der letzten dreißig Jahre

Cover: Öffentliche Erinnerung und Medialisierung des Nationalsozialismus

Wallstein Verlag, Göttingen 2010, ISBN 3835307533, Kartoniert, 205 Seiten, 20,00 EUR

Die Ausstrahlung der US-amerikanischen Serie "Holocaust" im westdeutschen Fernsehen im Jahr 1979 stellte ein epochales Medienereignis dar. Nach langen Jahrzehnten des Schweigens und Verdrängens wurde die Zeit des Nationalsozialismus Gegenstand einer breiten öffentlichen Debatte. Dieser Band arbeitet den Wandel heraus, der im Umgang mit der ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen