Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 23.05.2012, 14.28 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

George Tabori

George Tabori, 1914 in Budapest geboren, emigrierte zwanzigjährig nach London, wo er als Schriftsteller debütierte; in den fünfziger Jahren Theater- und Filmarbeit in England und den USA, unter anderem mit Hitchcock und Brecht. 1969 Rückkehr nach Europa, Inszenierungen an zahlreichen renommierten Bühnen, derzeit am Berliner Ensemble. George Tabori erhielt zahlriche Ehrungen, darunter 1992 den Büchner-Preis.

Bücher von George Tabori

Tabori, George: Autodafe. Erinnerungen

Cover: Autodafe

Klaus Wagenbach Verlag, Berlin 2002, ISBN 380313174X, Gebunden, 95 Seiten, 15,50 EUR

Aus dem Englischen von Ursula Grützmacher-Tabori. George Tabori erzählt eine Familiengeschichte besonderer Art. Wie jede ordentliche Familiengeschichte fängt sie mit der Geburt des Erzählers an. Und wie es sich ebenfalls gehört, treten zunächst Frauen in das Leben des kleinen George: die handfeste Großmutter Fanny, ... mehr lesen
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Tabori, George: Mein Kampf - Hörspiel. 1 CD

Cover: Mein Kampf - Hörspiel

Klaus Wagenbach Verlag, Berlin 2002, ISBN 3803140684, CD, 16,00 EUR

Hörspiel gesprochen vom Autor und anderen. 73 Minuten Laufzeit. Wer besser als George Tabori könnte Schlomo Herzl, dem jüdischen Hausierer aus "Mein Kampf", die Stimme leihen, die uns mit ihrem weichen k.u.k.-Akzent ins Wien der dreißiger Jahre versetzt. Nachdenklich-milde, manchmal ironisch-verschmitzt lässt Tabori den armen ... mehr lesen
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Tabori, George: Ich versteh nix Deutsch. Ein Manuskript

Cover: Ich versteh nix Deutsch

Bibliothek der Provinz Verlag, Weitra 2003, ISBN 3901862102, Gebunden, 26 Seiten, 12,00 EUR

Herausgegeben von Andrea Welker. ... mehr lesen
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Tabori, George: George Tabori: Die Romane. Vier Bände. Ein guter Mord; Das Opfer; Tod in Port Aarif; Gefährten zur linken Hand

Cover: George Tabori: Die Romane. Vier Bände

Steidl Verlag, Göttingen 2004, ISBN 3882439882, Gebunden, 1072 Seiten, 49,00 EUR

Aus dem Englischen von Ursula Grützmacher-Tabori. ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Zwei lachende Augen

23.05.2012: Die FAZ lässt sich in Fabio Genovesis "Fische füttern" von einem ungeküssten italienischen Jüngling bezaubern und von Andreas Rinke und Christian Schwägerl auf 11 drohende Kriege vorbereiten. Die NZZ liest Thomas Pogges leidenschaftliches politikphilosophisches Werk "Weltarmut und Menschenrechte" und folgt Beatriz Preciado durch das "Pornotopia" Hugh Hefners. Die SZ teilt Esther Kinskys Sehnsucht nach Leben. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen