Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

George Steiner

George Steiner, geboren 1929 in Paris, emigrierte 1940 mit seiner Familie nach New York. Er lehrte zwanzig Jahre lang vergleichende Literaturwissenschaft an den Universitäten von Genf und Cambridge. Seit 1994 Professor für Komparatistik an der Universität in Oxford, Lord-Weidenfeld-Lehrstuhl. Steiner ist in der deutschen, französischen und angelsächsischen Literatur gleichermaßen zu Hause. Im Mai 2001 erhielt er den spanischen Prinz-von-Asturien-Preis (Kommunikation und Geisteswissenschaften). 2003 ist George Steiner der 10. Preisträger des Ludwig-Börne-Preises.

Bücher von George Steiner

Steiner, George: Grammatik der Schöpfung.

Cover: Grammatik der Schöpfung

Carl Hanser Verlag, München 2001, ISBN 3446200770, Gebunden, 352 Seiten, 25,46 EUR

Aus dem Englischen von Martin Pfeiffer. George Steiners neues Buch handelt von der Idee der Schöpfung, wie sie sich in der westlichen Kultur von der Bibel über Literatur und Kunst bis in die Philosophie und die Wissenschaftsgeschichte verbreitet hat. Und es zeigt, daß vom 20. Jahrhundert, mit seinem Glauben an Wissenschaft und Technik, keine Antworten ... mehr lesen
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Steiner, George: Der Meister und seine Schüler. Lessons of the Masters

Cover: Der Meister und seine Schüler

Carl Hanser Verlag, München 2004, ISBN 3446205497, Gebunden, 222 Seiten, 21,50 EUR

Aus dem Englischen von Martin Pfeiffer. Alle Reden vom Lernen und von der Bildung. Aber jene Beziehung, aus der unser Wissen und unsere Kultur jahrhundertelang hervorging, ist dabei fast in Vergessenheit geraten: das Verhältnis zwischen dem Meister und seinem Schüler. George Steiner zeigt anhand der Beziehungen zwischen Sokrates und Platon, ... mehr lesen
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Steiner, George: Warum Denken traurig macht. Zehn (mögliche) Gründe

Cover: Warum Denken traurig macht

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2006, ISBN 3518418416, Gebunden, 90 Seiten, 14,80 EUR

Mit einem Vorwort von Durs Grünbein. Aus dem Englischen von Nicolaus Bornhorn. Anwesend waren Traurigkeit, tristitia oder tristesse in George Steiners Prosa seit jeher: als Gedanke, Thema und Gestimmtheit. Nun aber stellt er sie, von Schelling ausgehend, in den Mittelpunkt einer Meditation über Glanz und Elend der Reflexion. Grundiert ... mehr lesen
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Steiner, George: Meine ungeschriebenen Bücher.

Cover: Meine ungeschriebenen Bücher

Carl Hanser Verlag, München 2007, ISBN 3446209344, Gebunden, 265 Seiten, 21,50 EUR

Aus dem Englischen von Martin Pfeiffer. Im Laufe seines Leben hat George Steiner ein Werk geschaffen, das alle Facetten der Kultur erschließt. In diesem großen Essay stellt Steiner nun eine Sammlung ungeschriebener Bücher vor, die sein reales Werk vervollständigen würden, aber aus unterschiedlichen Gründen nie geschrieben ... mehr lesen
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Steiner, George: Gedanken dichten.

Cover: Gedanken dichten

Suhrkamp Verlag, Berlin 2011, ISBN 3518422618, Gebunden, 305 Seiten, 19,90 EUR

Denken und Dichten: beide sind sie Kinder der Sprache. Eine sehr lange Zeit hat es gebraucht, bevor sich aus orphischen Gesängen, rhapsodischen Fiktionen und schamanischen Analogien autonomes Denken kristallisierte. Doch so sehr, seit der griechischen Klassik, dieses Denken sich auf Abstraktion zuspitzte über Jahrtausende blieb es gebunden an das ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen