Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Georg Hermann

Georg Hermann wurde 1871 in Berlin als Georg Hermann Borchardt geboren. Er schrieb Romane aus dem Berliner Judentum der Biedermeierzeit. Sein erfolgreichstes Buch war "Jettchen Gebert" (1906). Georg Hermann wurde 1943 im Konzentrationslager Birkenau ermordet.

Bücher von Georg Hermann

Hermann, Georg: Einen Sommer lang. Roman. Werke und Briefe Band 7/1

Cover: Einen Sommer lang

Das Neue Berlin Verlag, Berlin 1999, ISBN 3360009088, Gebunden, 270 Seiten, 19,43 EUR

Herausgegeben von Gert und Gundel Mattenklott. 1917 erschien der erste Band der fünfbändigen, 1934 abgeschlossenen autobiographischen Romanfolge "Die Kette". Der träumerische Potsdam-Roman "Einen Sommer lang" ? eine beginnende Liebesgeschichte und Geschichte vom Werden eines jungen Schriftstellers ? ist ein Rückblick auf das neunzehnte Jahrhundert, ... mehr lesen
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Hermann, Georg: Der kleine Gast. Roman. Werke und Briefe Band 7/2

Cover: Der kleine Gast

Das Neue Berlin Verlag, Berlin 1999, ISBN 3360009096, Gebunden, 588 Seiten, 24,54 EUR

Herausgegeben von Gert und Gundel Mattenklott. "Der kleine Gast" führt uns ins geschäftig pulsierende Zentrum Berlins, einer Stadt, die wie alle großen Ungeheuer auch ihre Kinder frißt. Wir begleiten Hermanns Protagonisten Fritz Eisner ins Kaufhaus Wertheim, das als ein kleiner Kosmos des Sozialen erscheint, begeben uns ... mehr lesen
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Hermann, Georg: Der Etruskische Spiegel. Werkausgabe, Band 12

Cover: Der Etruskische Spiegel

Das Neue Berlin Verlag, Berlin 1996, ISBN 3360008375, Gebunden, 303 Seiten, 9,90 EUR

1936, im holländischen Exil, entstand der Roman "Der etruskische Spiegel". Harry Frank, ein Jude aus Deutschland, ist in das Rom Mussolinis gereist. Aus einem Silberspiegel blickt mit seinem Gesicht das eines anderen Juden, dreitausend Jahre alt. Im Spiegel scheint der Untergang der etruskischen Gesellschaft als düstere Prophezeiung ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen