Bücherschau der Woche
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Bücher von Galsan Tschinag
Tschinag, Galsan: Der weiße Berg. Roman

Insel Verlag, Frankfurt am Main 2000, ISBN 3458170324, Gebunden, 289 Seiten, 20,35 EUR
Die weite Steppe der Tuwa-Nomaden in der Mongolei ist seine Heimat, hier wandern und stehen die Jurten seiner Sippe, seiner Vorfahren. Doch Dshurukuwaa besucht die ferne Schule, geht den "Weg des Wissens". Die moderne, sozialistische Erziehung der Mongolei in den sechziger Jahren will die jahrhundertealten Traditionen zerstören. Der Glaube an Vater ... mehr lesen
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Tschinag, Galsan: Dojnaa. Erzählung

A1 Verlag, München 2001, ISBN 3927743550, Gebunden, 144 Seiten, 16,36 EUR
Dojnaas Heimat ist das weite mongolische Hochland. Sie führt dem Vater seit dem Tod ihrer Mutter den Haushalt und lernt von ihm das Jagen. Obwohl im heiratsfähigen Alter, betrachtet sie das Thema Liebe eher pragmatisch und schlittert mehr zufällig in eine arrangierte Ehe. Doormak, der Bräutigam, ist gefangen im Widerspruch zwischen der angestrebten ... mehr lesen
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Tschinag, Galsan: Tau und Gras. Erzählungen

Unionsverlag, Zürich 2002, ISBN 3293003052, Gebunden, 156 Seiten, 14,80 EUR
Galsan Tschinag erzählt hier die Geschichten, die der Stoff seiner Kindheit sind und die sich in seine Erinnerung eingegraben haben. Geschichten von seiner weitverzweigten Familie, von Festen, Heimsuchungen, Krieg und Liebe. Geträumte Wirklichkeit und als Realität erlebte Märchen verbinden sich und münden in einen Gesang an ... mehr lesen
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Tschinag, Galsan: Das geraubte Kind. Roman

Insel Verlag, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3458171843, Gebunden, 320 Seiten, 19,90 EUR
Galsan Tschinag erzählt eine Tuwa-Legende aus der Mongolei des 18. Jahrhunderts. Ein Nomadenjunge, Hynndynn, wächst bei Pflegeeltern auf, nachdem seine Mutter kurz nach seiner Geburt gestorben ist. Ihm wird von weithergereisten Fremden ein ungewöhnliches Schicksal prophezeit, und tatsächlich wird er als Knabe entführt, um von ... mehr lesen
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Tschinag, Galsan: Die neun Träume des Dschingis Khan. Roman

Insel Verlag, Frankfurt am Main 2007, ISBN 3458173366, Gebunden, 252 Seiten, 17,80 EUR
Neun: die heilige Zahl der Nomaden. Galsan Tschinag erzählt in diesem außerordentlichen historisch-psychologischen Roman mit archaischer Sprachgewalt das Leben des Dschingis Khan: In neun Tag- und Nachtträumen blickt der sterbende Weltherrscher zurück auf seine Erfolge und seine Niederlagen, auf seine Hoffnungen und seine Ängste. ... mehr lesen
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Tschinag, Galsan: Auf der großen blauen Straße. Erzählungen

Unionsverlag, Zürich 2007, ISBN 3293003710, Gebunden, 155 Seiten, 14,90 EUR
Als der Junge aus der mongolischen Steppensiedlung in Deutschland ankommt, gibt es viel zu staunen und zu lernen. Es treten in sein Leben: die verrückten Kommilitonen aus aller Herren Länder auf der Suche nach dem Absoluten. Verena und ihre Kunst, glücklich zu machen. Ein Schriftsteller und Pferdenarr mit Namen Strittmatter, dem der Jurtenjüngling ... mehr lesen
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Tschinag, Galsan: Das Menschenwild. Eine Erzählung aus dem Altai

Insel Verlag, Frankfurt a.M. 2008, ISBN 3458193022, Gebunden, 93 Seiten, 11,80 EUR
Hünej, eine junge Frau aus dem Altaigebirge, wird von einem großen, starken und überall behaarten "Menschenwild" geraubt, verbringt mit ihm einen Winter in der Wildnis des Hochgebirges und fasst schließlich Zutrauen zu ihm. Gemeinsam meistern sie die Gefahren des alltäglichen Überlebenskampfes. Sie kommen sich ... mehr lesen
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Tschinag, Galsan: Die Rückkehr. Roman meines Lebens

Insel Verlag, Frankfurt am Main 2008, ISBN 3458174109, Gebunden, 253 Seiten, 19,80 EUR
Mit "Die Rückkehr" legt Galsan Tschinag, Schamane, Bestsellerautor und Stammesoberhaupt, seine Autobiografie - in Romanform - vor: Nach vielen Jahren des Unterwegsseins kehrt er zu seinem Volk, den Tuwa-Nomaden im Altaigebirge im Nordwesten der Mongolei, zurück, um dort seinen Lebensabend zu verbringen. Aber die Lage ist schwierig, ... mehr lesen
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Tschinag, Galsan: Das andere Dasein. Roman

Insel Verlag, Berlin 2011, ISBN 345817494X, Gebunden, 270 Seiten, 19,90 EUR
Galsan Tschinag erzählt in seinem neuen Roman eine Liebesgeschichte voller Leidenschaft. Das andere Dasein meint die Chance, auch nach einem großen Verlust noch einmal das Glück zu erleben. Moskau im Spätfrühling des Jahres 1977: Der junge Burjate Minganbajir begegnet der ungarischen Studentin Anni und verliebt sich unsterblich. ... mehr lesen
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Erhard Oeser: Das Reich des Mahdi
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Geächtet, verteufelt, gejagt das ist das Schicksal des Räuberhauptmanns Hannikel und seiner Familie. Ein historischer ...
Archiv: Bücherschauen
Krisen des modernen Ichs
26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief
Nerv für klare Worte
07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





