Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Bücher von Gabriel Josipovici
Josipovici, Gabriel: Unendlichkeit. Die Geschichte eines Augenblicks


Jung und Jung Verlag, Salzburg 2012, ISBN 3990270281, Gebunden, 175 Seiten, 20,00 EUR
Aus dem Englischen von Markus Hinterhäuser. "Ich hatte Glück, Massimo, sagte er zu mir, dass das einzige, wofür ich mich wirklich interessiert habe, die Frauen und die Musik waren. Indem die Frauen dich verletzen, bereichern sie dein Leben. Selbst meine Frau hat mein Leben bereichert." Jener Massimo, der hier erzählt, von gelegentlichen... mehr lesen
Josipovici, Gabriel: Moo Pak.


Suhrkamp Verlag, Berlin 2010, ISBN 3518224573, Kartoniert, 217 Seiten, 13,90 EUR
Aus dem Englischen von Jochen Schimmang. Zwei Männer laufen durch Londons Parks, an Londons Wasserläufen entlang. Einer von beiden, Autor und Universitätsdozent, redet die ganze Zeit. Er erzählt - unter anderem von dem Buch Moo Pak, an dem er gerade schreibt. Vom ersten Satz an fesselt dieser Endlostext über Gott und die Welt.... mehr lesen
Josipovici, Gabriel: Nur ein Scherz. Roman


Gerd Haffmans bei Zweitausendundeins, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3861505630, Gebunden, 209 Seiten, 12,90 EUR
Aus dem Englischen von Gerd Haffmanns. Der Titel des Romans "Nur ein Scherz" ist ein zweideutiger Ausdruck für eine zweifelhafte Geschichte: Ein reicher Baron traut seiner sehr viel jüngeren Frau Elsbeth nicht und setzt einen Mann auf sie an. Die sehr viel jüngere Frau möchte ihren lästigen, geizigen alten Mann,... mehr lesen
Josipovici, Gabriel: Gegenlicht. Ein Triptychon nach Pierre Bonnard


Haffmans Verlag, Zürich 2001, ISBN 3251005103, Gebunden, 199 Seiten, 16,36 EUR
Aus dem Englischen von Susanne Luber. Aus drei Teilen, zwei Monologen und einem Brief, besteht diese Geschichte einer Eltern-Kind-Beziehung. Wie die Tochter sich vom Leben der Eltern ausgegrenzt fühlt, so die Mutter vom Leben des Ehemanns. Und wie die Ehefrau gegen die Kunst und für ein selbstbestimmtes Leben kämpft, so ringt der Mann um ein Leben... mehr lesen
Josipovici, Gabriel: Jetzt. Roman

Haffmans Verlag, Zürich 2000, ISBN 3251004646, gebunden, 256 Seiten, 18,41 EUR
Aus dem Englischen von Gerd Haffmans. Romane handeln gewöhnlich von innen oder außen, von Psychologie oder von Soziologie - oder von einer Mischung von beidem. Der Roman "Jetzt" ist an der Grenze dieser beiden Sphären angesiedelt, im Niemandsland der Sprache und des Dialogs, denn die Sprache gehört niemandem, sie besteht aus Gemeinplätzen.... mehr lesen
Am häufigsten kommentierte Bücher
Wolfgang Herrndorf: Tschick
"Ich muss dir ein Geheimnis verraten", sagte ich. "Ich bin der größte Feigling unter der Sonne. … mehr lesen
Hans-Peter Riegel: Beuys
Joseph Beuys, der hervorragende Lehrer und Weltverbesserer, gilt als bekanntester deutscher Künstler neben Albrecht Dürer. … mehr lesen
Archiv: Bücherschauen
An der Nullgrenze aller moralischen Vorstellungen
18.06.2013: Tränen vergossen hat die NZZ über Julia Kissinas Roman "Frühling auf dem Mond", vor Glück und vor Trauer. Außerdem stellt sie fest, dass E.L. Doctorow auch die kleine Form meisterhaft beherrscht. Die SZ rät dringend zu Jürgen Grässlins "Schwarzbuch Waffenhandel". Die taz lernt von der Literaturwissenschaftlerin Eva Eßlinger: Wir leben in einer Dienstbotenromanze. Mehr lesen
Archiv: Bücherbrief
Küsse und Bisse
03.06.2013: Zülfi Livaneli führt uns auf das Flüchtlingsschiff Struma, Ralph Dutli in das Paris des Malers Soutine, Yoram Kaniuk in die Palmach, Patrick Roth nach Hollywood, Hans-Peter Riegel ins Beuys-Land und Malte Herwig zu den Flakhelfern. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Juni. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen



