Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 23.05.2012, 14.28 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Fuad Rifka

Fuad Rifka wurde 1930 in Syrien geboren, wuchs im Libanon auf, studierte in Beirut und wurde Mitbegründer der literarischen Avantgarde-Zeitschrift SHI'R . Er promovierte in Tübingen über die Ästhetik bei Heidegger und lehrt in Beirut Philosophie. Er übersetzt Hölderlin, Rilke, Trakl, Novalis und Goethe. "Die deutsche Lyrik", sagt er, "ist ein Freund, mit dem ich ruhig im selben Haus wohnen kann." Für seine Vermittlertätigkeit erhielt er im Herbst 2001 den Friedrich-Gundolf-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.

Bücher von Fuad Rifka

Rifka, Fuad: Das Tal der Rituale. Ausgewählte Gedichte, arabisch-deutsch

Cover: Das Tal der Rituale

Straelener Manuskripte Verlag, Straelen 2002, ISBN 3891070497, Gebunden, 128 Seiten, 26,00 EUR

Herausgegeben und mit einem Nachwort versehen von Stefan Weidner. Aus dem Arabischen von Ursula und Simon Yussuf Assaf sowie von Stefan Weidner. "Das Tal der Rituale" versammelt Fuad Rifkas schönste Gedichte aus den letzten 15 Jahren, darunter eine Auswahl aus den seit langem vergriffenen Bänden Tagebuch eines Holzsammlers und Gedichte ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

Rifka, Fuad: Die Reihe der Tage ein einziger Tag. Lyrik. Arabisch-Deutsch

Cover: Die Reihe der Tage ein einziger Tag

Hans Schiler Verlag, Berlin 2007, ISBN 3899301471, Kartoniert, 199 Seiten, 22,00 EUR

Aus dem Arabischen von Fouad El-Auwad. ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Zwei lachende Augen

23.05.2012: Die FAZ lässt sich in Fabio Genovesis "Fische füttern" von einem ungeküssten italienischen Jüngling bezaubern und von Andreas Rinke und Christian Schwägerl auf 11 drohende Kriege vorbereiten. Die NZZ liest Thomas Pogges leidenschaftliches politikphilosophisches Werk "Weltarmut und Menschenrechte" und folgt Beatriz Preciado durch das "Pornotopia" Hugh Hefners. Die SZ teilt Esther Kinskys Sehnsucht nach Leben. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
Mehr lesen

Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen