Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Franz Kreidemann

Franz Kreidemann wurde 1871 in Brandenburg geboren. Sein Vater Gustav Kreidemann war 27 Jahre Bürochef des Mainzer Stadttheaters und Verfasser des Einakters "Reisebekanntschaften" und der Weihnachtskomödie "Das Märchenreich und seine Wunder". Nachdem sich Franz kurzzeitig als Kaufmann versucht hatte, entdeckte er seine Liebe zum Theater und begann als Statist am Mainzer Stadttheater. Bereits 1890 debütierte er in Krefeld. Es folgten Engagements in Hildesheim, Rostock, Basel, Braunschweig, Mainz, Darmstadt und Hannover, am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg und am Thalia-Theater. Nebenbei versuchte sich Kreidemann auch als Schriftsteller. Es entstanden psychologische und sozialkritische Essays über den Schauspielerberuf sowie drei Kriminalromane und zwei Bände mit phantastischen Erzählungen. Nach schwerer Krankheit starb Franz Kreidemann 1953 in Hamburg.

Bücher von Franz Kreidemann

Kreidemann, Franz: Der Fluch. Erzählung

Cover: Der Fluch

Achilla Presse, Hamburg 2001, ISBN 3928398784, Gebunden, 37 Seiten, 15,34 EUR

Illustriert von Heike Küster. Jeder Morgen führt uns aus den dunklen Tiefen der geheimnisvollen Welt des Unbewußten herauf zum wachen Tag des bewußten Lebens. In dumpfer, vager Erinnerung an unsagbar schauervolle Abgründe, über denen wir zitternd geschwebt, oder in völligem Vergessen einer furchtbaren Schuld, die wir im Traum auf uns geladen, ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen