Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Franz Hessel

Franz Hessel, geboren 1880 in Stettin, wuchs als Bankierssohn in Berlin auf. Er war Lektor und Schriftsteller und übersetzte u.a. Balzac und gemeinsam mit Walter Benjamin Michel Proust. Hessel lebte in Paris und Berlin. Er starb 1941 im Internierungslager Les Milles bei Aix-en-Provence.

Bücher von Franz Hessel

Hessel, Franz: Franz Hessel: Sämtliche Werke in fünf Bänden. Werke 1: Romane. Werke 2: Erzählungen. Werke 3: Prosa. Werke 4: Lyrik /Dramen. Werke 5: Verstreute Prosa /Kritiken

Igel Verlag, Oldenburg 1999, ISBN 3896211021, Kartoniert, 2001 Seiten, 101,24 EUR

Mit Zeittafel, Bibliographie und einem Nachwort. Herausgegeben von Hartmut Vollmer und Bernd Witte. ... mehr lesen
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Hessel, Franz: Spazieren in Berlin.

Cover: Spazieren in Berlin

Verlag für Berlin-Brandenburg, Berlin 2011, ISBN 3942476118, Gebunden, 240 Seiten, 19,90 EUR

Mit einem Geleitwort von Stephan Hessel. Langsam durch belebte Straßen zu gehen, ist ein besonderes Vergnügen. Man wird überspült von der Eile der andern, es ist ein Bad in der Brandung. So beginnt Franz Hessel sein Lehrbuch der Kunst, in Berlin spazieren zu gehen , wie es 1929 auf dem Schutzumschlag der Erstausgabe von Spazieren ... mehr lesen
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Hessel, Franz: Heimliches Berlin.

Cover: Heimliches Berlin

Lilienfeld Verlag, Düsseldorf 2011, ISBN 3940357235, Gebunden, 150 Seiten, 18,90 EUR

Mit einem Nachwort von Manfred Flügge. 1924 befindet sich die Gesellschaft Berlins im wirtschaftlichen und sozialen Durcheinander, kein Geld, kein Status, nichts mehr da, nur das Gefühl, etwas Großes und Schönes erreichen zu müssen. Der Freundeskreis des verarmten jungen Mannes Wendelin aus gutem Hause besteht aus Menschen, ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen