Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 22.05.2012, 14.07 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Frans de Waal

Frans de Waal, geboren 1948 in Den Bosch, Niederlande, studierte Biologie und Ethnologie in Waalwijk und den Universitäten Nijmegen und Groningen. Seit 1991 lehrt er als Professor der Psychologie Primatenverhalten an der Emory Universität in Atlanta, Georgia. Außerdem ist er Direktor des "Living Links Center for the Advanced Study of Ape and Human Evolution" im Yerkes Primate Center in Atlanta. Er hat intensive Studien in größeren Primatengruppen betrieben und Bücher zum Thema Kultur und Gesellschaft von Primaten veröffentlicht, darunter "Primaten und Philosophen. Wie die Evolution die Moral hervorbrachte" (2008).

Bücher von Frans de Waal

Waal, Frans de: Der Affe und der Sushimeister. Das kulturelle Leben der Tiere

Cover: Der Affe und der Sushimeister

Carl Hanser Verlag, München 2002, ISBN 3446202382, Gebunden, 352 Seiten, 21,50 EUR

Aus dem Englischen von Udo Rennert. Unser Blick sieht und inszeniert eine Menschenähnlichkeit der Tiere, die unvollkommen bleibt und uns darin des Unterschieds zwischen Mensch und Tier versichert. De Waals anekdotisches Buch zeigt die fundamentale Bedeutung, die dieser Unterschied für unser Selbstverständnis hat. Gleichzeitig löst ... mehr lesen
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Waal, Frans de: Eine schöne Verwandtschaft. Das Familienleben der Menschenaffen

Cover: Eine schöne Verwandtschaft

Nymphenburger Verlagsbuchhandlung, München 2004, ISBN 3485010197, Gebunden, 168 Seiten, 24,90 EUR

Mit zahlreichen Fotos. Seit mehr als dreißig Jahren untersucht Frans de Waal das Leben von Primaten in Zoos, Forschungsparks und in freier Natur. Über die Jahre hat er eine unglaubliche Menge an Fotomaterial von unseren nächsten Verwandten angesammelt. Die Auswahl an Fotografien für dieses Buch fängt die soziale Interaktion ... mehr lesen
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Waal, Frans de: Der Affe in uns. Warum wir sind, wie wir sind

Cover: Der Affe in uns

Carl Hanser Verlag, München 2006, ISBN 3446207805, Gebunden, 365 Seiten, 24,90 EUR

Aus dem Englischen von Hartmut Schickert. Sind Fußballfans nicht wie eine Horde wild gewordener Affen? Erinnert manch cholerischer Chef nicht an einen wütenden Gorilla? Frans de Waal, der den Menschen irgendwo zwischen den sanften Bonobos und den aggressiven Schimpansen ansiedelt, beweist im direkten Vergleich zwischen Primaten, Managern ... mehr lesen
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Waal, Frans de: Primaten und Philosophen. Wie die Evolution die Moral hervorbrachte

Cover: Primaten und Philosophen

Carl Hanser Verlag, München 2008, ISBN 3446230831, Gebunden, 224 Seiten, 19,90 EUR

Unter Mitarbeit von Robert Wright, Christine M. Korsgaard, Philip Kitcher u. a. Mit 9 Abbildungen. Aus dem Amerikanischen von Hartmut Schickert. Sind wir zum Egoismus verdammt? Oder gehört auch die Moral zu unserer Natur? Der Verhaltensforscher Frans de Waal präsentiert überraschende Antworten auf philosophische Fragen. Forschungen mit ... mehr lesen
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Waal, Frans de: Das Prinzip Empathie. Was wir von der Natur für eine bessere Gesellschaft lernen können

Cover: Das Prinzip Empathie

Carl Hanser Verlag, München 2011, ISBN 3446236570, Gebunden, 351 Seiten, 24,90 EUR

Aus dem Englischen von Hainer Kober. Mit Illustrationen. In der Natur tobt ein Kampf ums Überleben, in der Evolution herrscht das Recht des Stärkeren. Zumindest, wenn man Darwins Theorie verkürzt. Frans de Waal, ein wichtiger Vertreter der Biologie und Verhaltensforschung, widerlegt diese These. Seine Beobachtungen an Hunden, Katzen und ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Streng nach Märchenlogik

22.05.2012: Heute ist Thilo Sarrazins Buch "Europa braucht den Euro nicht" erschienen. FR und taz warnen: widerlich, nationalistisch, gefährlich! Die SZ ignoriert Sarrazin und beugt sich schaudernd über Marc Hansmanns Geschichte des deutschen Schuldenstaats. Die FAZ interessiert sich mit Franzobel mehr dafür, was die Männer so treiben, wenn die Frauen im Badezimmer sind. Die NZZ lässt sich von Maria Sonia Cristoff erzählen, was Menschen mit Tieren machen (Leseprobe). Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen